‹ CMS leicht gemacht auf der Opensource-CD 6.0 •
Die Stadt Nürnberg, die Universität in Erlangen-Nürnberg und einige Linux-Experten haben letzten Freitag den Verein Linux Business Campus zur Stärkung von Unternehmen gegründet, die Linux-Projekte entwickeln. „Open-Source-Lösungen zählen zu den Technologiefeldern mit deutlich überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial“, begründet die Stadt Nürnberg ihren spektakulären wie weitsichtigen Schritt, die lokale Wirtschaftskraft in diesem Bereich zu stärken. Der Verein Linux Business Campus hat die Gebäude des Maxtorhofs in Nürnberg als neues Gründerzentrum ausgewählt. Hier bieten sich noch genügend freie Räumlichkeiten, um Start-ups aufzunehmen.
Das gewerbliche Haus liegt in unmittelbarer Nachbarschaft des Software-Unternehmens SuSE/Novell samt seinem angegliederten Porting und Migration Center. Dies soll Anreize für Innovation liefern und den Standort Nürnberg stärken. „Mit dem gesammelten Know-how der Campus Coaches wollen wir die jungen Firmen nicht nur bei der Entwicklung von Open-Source-Lösungen unterstützen, sondern sie auch konsequent an den Markt heranführen. Wir verfügen weltweit über Partner, und nichts ist wichtiger für innovative junge Unternehmen als internationale Vertriebskontakte, Marketing-Wissen und der direkte Zugang zu Wagniskapitalgebern”, erklärt der designierte Vereinsvorsitzende Richard Seibt, ehemals bei IBM, United Internet, SuSE und Novell in der Nürnberger Pressemitteilung.
