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Die Europäische Union hat sich erfolgreich gegen Microsoft durchgesetzt. Vorausgegangen war ein jahrelanges Kartellverfahren, das Microsoft verpflichtete eine Strafe von 497 Millionen Euro zu zahlen, sowie einige Schnittstellen offen zu legen. Die Kartellstrafe gegen wurde durch den europäischen Gerichtshof(EuGH) in großen Teilen bestätigt. Gegen das Urteil wiederum kann Microsoft Berufung einlegen. Die Frist dazu dauert bis Ende November. Microsoft hat angekündigt, das Urteil zunächst sorgfältig zu prüfen, wobei eine Klage als wahrscheinlich gilt.
Georg Greve, Präsident der Free Software Foundation Europe(FSFE) kommentierte die Entscheidung folgendermaßen: “Mit Taktiken, die in anderen Teilen der Welt erfolgreich die Antitrust-Verfahren ausgehebelt haben, sogar in den USA, hat es Microsoft bisher geschafft, den heutigen Tag um fast ein Jahrzehnt hinauszuzögern. Dank der Beharrlichkeit und der hervorragenden Arbeit der Europäischen Kommission haben diese Taktiken in Europa nun versagt.” Ähnlich sieht man es auch in der EU-Kommission und sieht die eigene Wettbewerbspolitik durch das Urteil gestärkt.
Quelle:
http://mail.fsfeurope.org/
http://www.spiegel.de/
http://www.faz.net/
