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Vom 12. bis 16. November trafen sich europäische und vietnamesische Unternehmen zu einem Workshop in Hanoi, der Hauptstadt Vietnams. Unterstützt und organisiert wurde dies vor allem von InWEnt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH), INRIA (französisches nationales Forschungsinstitut für Informationstechnologien) und IOIT (vietnamesisches Institut für Informationstechnologie). Im Sommer 2007 startete die Webseite http://foss-bridge.org/ über die sich interessierte Unternehmen bewerben können, um konkrete Software-Projekte gemeinsam mit vietnamesischen Unternehmen zu bearbeiten. Nun fand das erste große Treffen statt, das nach Aussagen aller ein großer Erfolg war; so ein Sprecher einer teilnehmenden spanischen Firma: “Wir erreichten das Höchste von dem was wir für diese Woche erwartet hatten”. Balthas Seibold von InWEnt sagte: “Ich bin begeistert von den Resultaten des Workshops. Viele Unternehmen haben verschiedene Abkommen getroffen und auch große Unternehmen sind nun an Bord”. Catherine Nuel von der INRIA fügt hinzu: “Die Organisation dieses Events ist ein herausragendes Beispiel der intereuropäischen sowie der Vietnamesisch-europäischen betrieblichen Zusammenarbeit.”

Die Weitergabe von Wissen ist eines der Schlüsselkonzepte in der freien Software, so auch des Projektes FOSS-Bridge. Die FOSS-Bridge ist ein globales Projekt für lokale Unternehmen und ist ein Beispiel für innovative internationale Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung, sie wird bestimmt Schule machen.
Schon 2003 hat Vietnam begonnen, in der öffentlichen und privaten Hand freie Software aktiv zu unterstützten und zu fördern. Seit 2005 sind staatliche Firmen und Behörden dazu verpflichtet, freie Software einzusetzen.

Quelle:
http://www.foss-bridge.org/press.html

Die newthinking communications GbR lädt Unternehmer und Entwickler aus der Linuxbranche ein, am 09. Februar 2006 von 15.00 bis 18.00 Uhr an einem Workshop im themediacentre in Berlin-Mitte teilzunehmen. Gegenstand ist eine Bestandsaufnahme der jetzigen Situation für Linux-Entwickler und Anwender in Berlin, darüber hinaus sollen besonders die möglichen Ziele für die Zukunft umrissen werden. Die Veranstaltung möchte die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Akteuren der Branchen in Berlin verbessern und lädt daher alle Berliner „Player“ an den runden Tisch, um die unterschiedlichen Interessen und Standpunkte zu besprechen. Die moderierte Veranstaltung dient der Vernetzung und Vorbereitung von Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, sich mit einer E-Mail an linuxinberlin@newthinking.de anzumelden.

Workshop: Donnerstag, 9. Februar 2006, von 15.00 - 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: themediacentre, Johannisstr. 20, 10117 Berlin

“The grammar of human language, the railway track width and the radio frequency of the telephony system have something in common”, Georg Greve, president of Free Software Foundation Europe (FSFE) says: “These conventions are supposed to make co-operation and interaction between human beings and technical equipment possible. Conventions can never be ‘inventions’!”

In software, this does not seem to be so obvious to everyone: The European Commission published a press release yesterday regarding new proposals from Microsoft in the pending antitrust suit in which FSF Europe is participating as a third party, also representing the Samba Project.

According to this release, Microsoft wants to ban software developers from publishing Free Software on the basis of the interface information requested. This information is needed for Windows and GNU/Linux-based computers to interoperate in a company network.

“The proposal specifically precludes the information from being used in a Free Software implementation, such as the Samba workgroup server software. As Samba is the only remaining major competitor of Microsoft in this market, the Microsoft proposal translates to: Of course we will give you the specifications - unless you happen to be a serious competitor of ours, that is,” explains Greve. “The European Court decided in December 2004 that Microsoft is to publish this information immediately. This proposal, if accepted, will effectively revert the court decision for the most serious competitor of Microsoft in this market.”

Regarding publication of the specifications, the commission concludes “This should be possible for the protocols that do not embody innovations.”

“By accepting the notion that some protocols may be considered innovation, the European Commission opened a pandora’s box of legal house-to-house fighting: Microsoft will declare all the protocols as innovative and will defend them for as long as they can. Its would-be competitors and the Commission on the other hand will never be able to compete with Microsoft’s army of several hundreds lawyers”, Greve explains in a press release of FSFE.

He concludes: “We therefore recommend to not be misled by the incorrect notion of applying the label of inventions to mere conventions — and decide about the new fine. It is very clear to us that Microsoft is trying to drag its feet as long as they can. This way they are abusing the good will of Ms. Kroes at the expense of European citizens and the economy.”

“We are keeping our engagement to ensure our best support to the Commission in this litigation, even under these circumstances and without any real achievement on the implementation of the measures. However, I am still confident that our views will prevail, as I have been personally reassured that the Commission takes our position in very high regard” closes Carlo Piana, who is representing the FSFE towards the European Court.

Im Rahmen des Freien Kongresses werden auf dem LinuxTag 130 Vorträge gehalten. Rund einhundert der Beiträge wurden vom Programmkommittee aus den eingegangenen Vorschlägen des Call for Papers ausgewählt, bei weiteren dreißig Beiträgen handelt es sich um geladene Vorträge.

Die Tagungsunterlagen bestehen aus einer DVD und einem Tagungsband zum Schwerpunktthema “Video”. Beide Unterlagen können auf dem LinuxTag oder später im Buchhandel gekauft werden.

Auf der offiziellen Konferenz-DVD sind neben den Vortragsunterlagen des Freien Kongresses auch mehrere aktuelle Editionen der beliebten Live-Distribution Kanotix enthalten: Die Kanotix Multiboot Edition basiert auf Debian bzw. Knoppix, kann jedoch im Gegensatz zu anderen Live-Distributionen auch fest auf dem Rechner installiert werden. Neben der sehr umfangreichen DVD-Edition findet sich eine Variante, die für 64-Bit-Architekturen optimiert wurde sowie Kanotix LITE, die durch ihre kompakte Größe besticht.

Ebenfalls auf der DVD zu finden sind ein Probekapitel des bei Addison Wesley erscheinenden Buches “Ubuntu Linux” von Erfolgsautor Michael Kofler. eBooks, mehrere Vortragsvideos des LinuxTag 2004 und OpenMusic runden die DVD ab. Für 10,00 Euro kann die DVD entweder direkt auf dem LinuxTag in Karlsruhe oder in den Filialen von Lehmanns Fachbuchhandlung erworben werden.

Der ebenfalls parallel zum LinuxTag erscheinende Sammelband “Video - Wiedergabe, Bearbeitung und Streaming unter Linux” greift ein diesjähriges Schwerpunktthema auf. Hochkarätige Experten führen in neunzehn Beiträgen in Videotechnologie, -bearbeitung und -anwendung ein. Die Herausgeber des Sammelbandes sind mit Nils Magnus und Torsten Spindler zwei Mitorganisatoren des LinuxTag. Das Buch kann für 39,90 Euro auf dem LinuxTag und nach dem Ende der Veranstaltung in jeder Buchhandlung erworben werden. Weitere Informationen zu Konferenz-DVD und Video-Sammelband gibt es auf der Webseite des LinuxTag.

Am Mittwoch den 22. Juni startet der LinuxTag 2005. An vier Tagen gibt es zahlreiche Veranstaltungen, die sich dem Thema Freie und Open Source Software aus unterschiedlicher Richtung nähern und jeweils spezifische inhaltliche Schwerpunkte setzen.

Egal ob Linux-Einsteiger, Administrator, IT-Entscheider oder Softwareentwickler - der LinuxTag bietet für jede Zielgruppe die
passenden Veranstaltungen. Die folgende Übersicht hilft dabei, den LinuxTag ganz individuell nach eigenen Interessen und Kenntnissen zu
gestalten.

Der LinuxTag für Linux-Einsteiger und Anwender:

- Practical Linux Forum (Mittwoch, 22. Juni/Samstag, 25. Juni)
- Freier Kongress (23. bis 25. Juni)
- Linux macht Schule (Samstag, 25. Juni)
- Accessibility unter Linux (Samsatg, 25. Juni)

Der LinuxTag fr technisch orientierte Besucher und Softwareentwickler:

- Tutorien (21. bis 23. Juni)
- OSCom-Day (Mittwoch, 22. Juni)
- LAMP-Day (Donnerstag, 23. Juni)
- Debian Day (Donnerstag, 23. Juni/Freitag, 24. Juni)
- Freier Kongress (23. bis 25. Juni)
- FUDCon II (Freitag, 24. Juni/Samstag, 25. Juni)

Der LinuxTag für IT-Entscheider:

- Business- und Behördenkongress (Mittwoch, 22. Juni)
- Firmenvortragsprogramm (Mittwoch, 22. Juni/Freitag, 24. Juni)
- EU-Workshop (Donnerstag, 23. Juni)
- LAMP-Day (Donnerstag, 23. Juni)
- Track Enterprise Computing (Donnerstag, 23. Juni)
- Migrationen und Case Studies (Freitag, 24. Juni)
- Accessibility unter Linux (Samstag, 25. Juni)

Weitere LinuxTag-Highlights sowie das detaillierte Programm des Freien Vortragsprogrammes findet sich auf http://www.linuxtag.org/. Eine Auflistung aller ausstellenden Firmen und der teilnehmenden Freien Projekte ist dort ebenfalls verfügbar.

Linux- und Freie Software-Interessierte sollten sich die Tage vom 22. bis 25. Juni vormerken. Dann heißt es wieder Where .com meets .org auf dem LinuxTag in Karlsruhe. Den Veranstaltungsauftakt bildet der Business- und Behördenkongress am 22. Juni. IT-Entscheider und Administratoren aus Wirtschaft und Verwaltung können sich in einem speziell auf sie zugeschnittenen Vortragsprogramm zum Einsatz Freier Software im professionellen Umfeld informieren. Vertiefende Einblicke in bestimmte Themen bieten die insgesamt fünfzehn Tutorien, die vom 21. bis 23. Juni angeboten werden (Frühbucherrabatt bis zum 27. Mai).

Der Freie Kongress findet vom 23. bis zum 25. Juni statt. Sechzehn thematische Tracks, dazu mehrere Subkonferenzen (u.a. FudCon II, OscomTag), der LAMP-Day und das Practical Linux Forum versprechen eine Fülle von Informationen zu allen relevanten Themen für Einsteiger und Experten.

Ein Schwerpunkt in diesem Jahr liegt im Bereich Multimedia. Unter verschiedensten Gesichtspunkten (Audio, Video, Games, Kino etc.) wird das Thema beleuchtet. Parallel zum LinuxTag erscheint zudem der Sammelband “Video - Wiedergabe, Bearbeitung und Streaming unter Linux”; ein Kooperationsprojekt von LinuxTag e.V. und dem Verlag Open Source Press.

Jimmy Wales, Mitbegründer des Wikipedia-Projekts, wird am Vormittag des 23. Juni die Keynote zum Freien Vortragsprogramm halten. In den Mittelpunkt seiner Rede stellt er die Bedeutung freien Wissens in und für eine freie Gesellschaft. In diesem Kontext geht er insbesondere auf Parallelen und Unterschiede zwischen der Freien Software- und der Freien Wissens-Bewegung ein.

Parallel zu den Kongressen ist vom 22. bis 25. Juni die Fachmesse für alle LinuxTag-Besucher geöffnet. Über 160 Austeller, sowohl Firmen als auch Freie Projekte, präsentieren sich und ihre Produkte auf der Ausstellung. Weiterführende Informationen zum Vortragsprogramm und zur Fachmesse gibt es auf http://www.linuxtag.org.