<?xml version="1.0" encoding="utf8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:creativeCommons="http://backend.userland.com/creativeCommonsRssModule"
>

<channel>
	<title>Freie Software Presseagentur &#187; julia</title>
	<atom:link href="http://www.fspa.de/author/julia/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.fspa.de</link>
	<description>fspa.de</description>
	<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 22:12:35 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.5.1</generator>
	<language>en</language>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/</creativeCommons:license>
		<item>
		<title>Linux-Verband: Mehr Offenheit in der IT-Politik</title>
		<link>http://www.fspa.de/2006/linux-verband-mehr-offenheit-in-der-it-politik-des-bundes/</link>
		<comments>http://www.fspa.de/2006/linux-verband-mehr-offenheit-in-der-it-politik-des-bundes/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2006 15:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FSPA-Newsletter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/2006/linux-verband-mehr-offenheit-in-der-it-politik-des-bundes/</guid>
		<description><![CDATA[Der Linux-Verband schliesst sich der Kritik am IT-Gipfel an und fordert in einer Pressemitteilung “mehr Offenheit in der IT Politik des Bundes” - Open Source Software gehört in Zielkatalog.
Als Reaktion auf die Äußerungen von Politikern und Initiatoren zum IT-Gipfel sieht der Linux-Verband drastische Defizite in der Information der politischen Entscheidungsträger. “Die Möglichkeiten, die Open Source [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Linux-Verband schliesst sich der Kritik am IT-Gipfel an und fordert in einer <a href="http://linux-verband.de/Home-News-Single-Ansicht.305+M50e3eab2e10.0.html?&#038;tx_ttnews[backPid]=19&#038;tx_ttnews[tt_news]=367">Pressemitteilung</a> “mehr Offenheit in der IT Politik des Bundes” - Open Source Software gehört in Zielkatalog.</p>
<p>Als Reaktion auf die Äußerungen von Politikern und Initiatoren zum IT-Gipfel sieht der Linux-Verband drastische Defizite in der Information der politischen Entscheidungsträger. “Die Möglichkeiten, die Open Source und Freie Software sowohl Anwendern wie auch dem Arbeitsmarkt durch eigene Wertschöpfung bieten, werden offensichtlich nicht wahr-genommen”, so Elmar Geese, Vorsitzender des Linux-Verbandes in Berlin. Es gäbe neben der Open Source Industrie kaum eine zweite Branche, die pro Jahr mehr als 40% Wachstum in Europa verbuchen kann, daher sei es wirtschaftspolitisch unverantwortlich, dies zu ignorieren.</p>
<p>Das Problem liege nicht in der mangelnden Ertragsmöglichkeit, die ausgerechnet der Gründer der extrem erfolgreichen SAP bemängelt hatte. Auch sei nicht die “mangelnde Begeisterung der Lehrer” schuld am angeblichen Mangel an Arbeitsplätzen, wie Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck glaubte. “In der deutschen Politik ist die Wahrnehmung von Open Source als Standortfaktor nicht angekommen, ganz im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern. Wenn ein IT-Gipfel von den gleichen Großunternehmen und deren Lobbyisten dominiert wird wie andere Public/Private Partnerschaften wie z.B. Sicherheit im Internet, kann man auch keine weitergehende Erkenntnis oder gar sinnvolle Initiativen erwarten.”Weder Open Source Geschäftsmodelle noch die strategischen Optionen für Open Source würden von der Politik und den Öffentlichen Händen hinreichend genutzt und so wird eine große Chance für die Wissensgesellschaft in Deutschland vertan. “Es gibt in Deutschland viel Wissen im Bereich von Open Source, wie z.B. zu Linux, KDE, SAMBA, Apache, OpenOffice und vielen weiteren Projekten. Dieses Wissen wird auch erfolgreich von einer zunehmenden Anzahl von Unternehmen genutzt, weiterentwickelt oder vermarktet”, betonte Geese.</p>
<p>Mittelständische Software-Unternehmen produzierten nach wie vor hierzulande erfolgreich ihre Lösungen und sorgten so für viele Arbeitsplätze in Entwicklung und Service. Hochqualifiziertes Wissen sei die wichtigste Ressource in der IT-Industrie. “Unsere Stärken nicht zu nutzen und weiter auszubauen, wäre ein großer Fehler”, so der mittelständische Unternehmer und Verbandsvorsitzende. “Deshalb muss der Einsatz von Open Source Software eine Priorität im Zielkatalog der Politik erhalten.” Geese erklärte ferner, alle Aktivitäten seien kontraproduktiv, die weiter die technologische Abhängigkeit Europas von wenigen US-amerikanischen IT-Konzernen und deren geschlossener Entwicklungen zum Ergebnis hätten.</p>
<p>Der Linux-Verband als Vertreter des Linux Business in Deutschland werde sich zusammen mit den zahlreichen anderen Kritikern des Gipfels verstärkt um die Information der politischen Entscheidungsträger über die bereits existierende Bedeutung und das Zukunftspotential von Linux und Open Source bemühen, heißt es abschließend in der Stellungnahme.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fspa.de/2006/linux-verband-mehr-offenheit-in-der-it-politik-des-bundes/feed/</wfw:commentRss>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/</creativeCommons:license>
	</item>
		<item>
		<title>NGO in a Box: Open Publishing Edition</title>
		<link>http://www.fspa.de/2006/ngo-in-a-box-open-publishing-edition-erschienen/</link>
		<comments>http://www.fspa.de/2006/ngo-in-a-box-open-publishing-edition-erschienen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2006 15:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FSPA-Newsletter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/2006/ngo-in-a-box-open-publishing-edition-erschienen/</guid>
		<description><![CDATA[Aus der Reihe &#8220;NGO in a Box&#8221; ist jetzt eine neue Zusammenstellung erschienen: Neueste Version ist die &#8220;Open Publishing Box&#8220;. Enthalten
sind zahlreiche Freie-Software-Programme, aber auch Anleitungen und Hilfestellungen. NGOs, Aktivisten und Grassroots-Journalisten sollen eben nicht nur das technische Equipment zum Publizieren an die Hand bekommen, sondern auch das nötige Wissen.
Die &#8220;Open Publishing Box&#8221; besteht aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Reihe &#8220;<a href="http://ngoinabox.org/">NGO in a Box</a>&#8221; ist jetzt eine neue Zusammenstellung erschienen: Neueste Version ist die &#8220;<a href="http://ngoinabox.org/boxes/openpublishing">Open Publishing Box</a>&#8220;. Enthalten<br />
sind zahlreiche Freie-Software-Programme, aber auch Anleitungen und Hilfestellungen. NGOs, Aktivisten und Grassroots-Journalisten sollen eben nicht nur das technische Equipment zum Publizieren an die Hand bekommen, sondern auch das nötige Wissen.</p>
<p>Die &#8220;Open Publishing Box&#8221; besteht aus drei CDs; auf der ersten finden sich die neu zusammengestellten, auf Publishing ausgerichteten Programme und Informationen, auf der zweiten CD das freie Betriebssystem Ubuntu, die dritte CD enthält eine Zusammenstellung zahlreicher freier Programme für Windows.</p>
<p>Die Hilfestellungen in der neuen &#8220;Box&#8221; vermitteln NGOs und Aktivisten grundlegendes Wissen, so beispielsweise über Freie Lizenzen und gemeinsames Publizieren. Die &#8220;Open Publishing Box&#8221; ergänzt zudem die bereits länger verfügbare &#8220;<a href="http://ngoinabox.org/boxes/audiovideo/">Audio/Video Edition</a>&#8221; sinnvoll. Auch die<br />
Philosophie Freier Software will die &#8220;Box&#8221; bekannter machen; transportiert wird somit auch das Wissen um die (Entwicklungs-)Potenziale freier Kultur, freien Wissens - und nicht zuletzt Freier Software.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fspa.de/2006/ngo-in-a-box-open-publishing-edition-erschienen/feed/</wfw:commentRss>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/</creativeCommons:license>
	</item>
		<item>
		<title>Freies Onlinespiel: Ryzom wohl bald unter GPL</title>
		<link>http://www.fspa.de/2006/freies-onlinespiel-ryzom-wohl-bald-unter-gpl/</link>
		<comments>http://www.fspa.de/2006/freies-onlinespiel-ryzom-wohl-bald-unter-gpl/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2006 15:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FSPA-Newsletter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/2006/freies-onlinespiel-ryzom-wohl-bald-unter-gpl/</guid>
		<description><![CDATA[Firma pleite - dann kaufen wir sie eben leer! Das haben sich wohl die Spieler des  Online-Rollenspiels &#8220;Ryzom&#8221; gedacht. Ziel ist es, der insolventen Firma Nevrax den Code und andere Bestandteile des Spiels einfach abzukaufen. Wenn das klappt, wird das Spiel als Freie-Software-Projekt weiterentwickelt werden. Dazu wurde die Free-Ryzom-Kampagne gestartet.
Auch die Free Software Foundation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Firma pleite - dann kaufen wir sie eben leer! Das haben sich wohl die Spieler des  Online-Rollenspiels &#8220;Ryzom&#8221; gedacht. Ziel ist es, der insolventen Firma Nevrax den Code und andere Bestandteile des Spiels einfach abzukaufen. Wenn das klappt, wird das Spiel als Freie-Software-Projekt weiterentwickelt werden. Dazu wurde die <a href="http://www.ryzom.org/">Free-Ryzom-Kampagne</a> gestartet.</p>
<p>Auch die <a href="http://www.fsf.org/">Free Software Foundation</a> (FSF) hat sich bei den Unterstützern eingereiht: Für sie hat das &#8220;Free Ryzom Projekt&#8221; eine große Bedeutung. Deswegen hat sie am vergangenen Mittwoch <a href="http://www.fsf.org/news/free-ryzom">angekündigt</a>, die &#8220;Free Ryzom&#8221;-Kampagne mit 60.000 Dollar zu unterstützen; für einen Kauf müssen 200.000 Dollar zusammenkommen. Im Rennen sind aber noch weitere, nicht bekannte Bieter. Sollte die Free Ryzom-Kampagne den Zuschlag erhalten, soll der gesamte Source Code unter die GPL gestellt werden; genauso sollen alle anderen Elemente (beispielsweise Grafiken) unter vergleichbare freie Lizenzen gestellt werden.</p>
<p>Peter Brown, FSF-Geschäftsführer begründet, warum die FSF einen derart hohen Betrag zur Verfügung stellen will: &#8220;Wir sehen dies als einzigartige Möglichkeit, ein solches Spiel für die Freie-Software-Bewegung zu gewinnen.&#8221; Brown führte auch an, dass auf dem Gebiet der Computerspiele die Freie-Software-Bewegung noch nicht so stark vertreten sei. Computerspiele seien für viele Nutzer ein Argument gegen Freie Software. Das Geschäftsfeld der  Computerspiele sei sehr kommerziell geprägt.</p>
<p>Hieraus erklärt sich, warum die FSF dem &#8220;Free Ryzom Projekt&#8221; eine derart hohe Bedeutung beimisst - hoch, wenn man das Ryzom-Engagement mit anderen FSF-Projekten hoher Priorität vergleicht, beispielsweise der Entwicklung freier Videokarten-Treiber. &#8220;Das ist eine Chance, einen großen Sprung zu tun,&#8221; sagte Brown, &#8220;Wir wünschen uns, dass unsere Gemeinschaft bei allem, was sie tut, die Möglichkeit hat, Freie Software zu benutzen.&#8221;</p>
<p>Wer die Kampagne unterstützen möchte, kann auf der FSF-Seite Gebote <a href="http://www.ryzom.org/donation/new">abgeben</a>. Erst wenn die Auktion erfolgreich war, wird das Geld eingesammelt. Dort kann auch eine Liste der bisherigen Spender <a href="http://www.ryzom.org/donation/list">eingesehen</a> werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fspa.de/2006/freies-onlinespiel-ryzom-wohl-bald-unter-gpl/feed/</wfw:commentRss>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/</creativeCommons:license>
	</item>
		<item>
		<title>Neue FSF-Kampagne: BadVista</title>
		<link>http://www.fspa.de/2006/bad-vista-fsf-kampagne-gegen-neue-windows-version/</link>
		<comments>http://www.fspa.de/2006/bad-vista-fsf-kampagne-gegen-neue-windows-version/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2006 15:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FSPA-Newsletter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/2006/bad-vista-fsf-kampagne-gegen-neue-windows-version/</guid>
		<description><![CDATA[Noch ist Windows Vista noch gar nicht so richtig gestartet - die Kritik an der neuen Version des Microsoft-Betriebssystems ist aber bereits jetzt vielstimmig. Jetzt hat auch die Free Software Foundation (FSF) eine (zweigleisige) Kampagne initiiert: BadVista will zum einen vor den Gefahren, die Vista-Usern drohen, warnen - zum anderen aber auch freie Alternativen aufzeigen.
Für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ist Windows Vista noch gar nicht so richtig gestartet - die Kritik an der neuen Version des Microsoft-Betriebssystems ist aber bereits jetzt vielstimmig. Jetzt hat auch die <a href="http://www.fsf.org/">Free Software Foundation</a> (FSF) eine (zweigleisige) Kampagne initiiert: <a href="http://badvista.fsf.org/">BadVista</a> will zum einen vor den Gefahren, die Vista-Usern drohen, warnen - zum anderen aber auch freie Alternativen aufzeigen.</p>
<p>Für John Sullivan von der FSF sind einige Vista-Features vergleichbar mit Schadsoftware: &#8220;Das wichtigste für den Besitzer eines Computers ist doch, kontrolieren zu können, was die Maschine tut. MS Windows war schon immer proprietär und sehr restriktiv. Das ist nichts gegen Vista: Die neuen &#8220;Features&#8221; ähneln einem Trojanischen Pferd, mit dem noch mehr Beschränkungen eingeschmuggelt werden.&#8221;</p>
<p>Über diese Features will BadVista im Detail aufgeklären: Hinterfragt wird nicht nur, wie sie funktionieren, sondern es werden sich auch Infos finden, wie man die  Beschränkungs-Technologien umgeht und warum man sich überhaupt über diese Aspekte Gedanken machen sollte. Bei BadVista kommt auch zur Sprache, was politisch an Vista noch brisant ist: Laut FSF werden unbemerkt &#8220;durch die Hintertür&#8221; Risiko-Technologien wie TCPA und DRM eingeführt.</p>
<p>Die FSF setzt bei BadVista auf ein Netzwerk aus Aktivisten. &#8220;Teccies können auch aktiv werden,&#8221; sagt Peter Brown, Geschäftsführer der FSF, &#8220;Das ist es uns wert, denn wir wissen, was für Gefahren Vista birgt.&#8221; Es gehe nun mal um &#8220;die wichtigen Fragen&#8221;: Ist es als Vista-Benutzer noch möglich, frei zu sein? Frei von der Kontrolle durch den Konzern Microsoft? Wer BadVista unterstützen möchte, kann sich online <a href="http://badvista.fsf.org/blog/welcome-to-the-badvista-org-campaign">registrieren</a> und weitere Informationen zuschicken lassen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fspa.de/2006/bad-vista-fsf-kampagne-gegen-neue-windows-version/feed/</wfw:commentRss>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/</creativeCommons:license>
	</item>
		<item>
		<title>Upgedated: OpenSource-DVD 4.0 erschienen</title>
		<link>http://www.fspa.de/2006/upgedated-opensource-dvd-40-erschienen/</link>
		<comments>http://www.fspa.de/2006/upgedated-opensource-dvd-40-erschienen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2006 15:21:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FSPA-Newsletter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/2006/upgedated-opensource-dvd-40-erschienen/</guid>
		<description><![CDATA[Erst einen Monat ist es her, dass die OpenSource-DVD - eine Kollektion freier Programme für Windows - in der Version 3.0 erschien, jetzt, kurz vor Weihnachten, gibt&#8217;s schon das Folge-Update. Die Änderungen sind auf der Projektseite in einer History zusammengefasst. Unter anderem ist auf der DVD die brandneue OpenOffice-Version 2.1.0 enthalten, insgesamt enthält die DVD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst einen Monat ist es her, dass die OpenSource-DVD - eine Kollektion freier Programme für Windows - in der Version 3.0 erschien, jetzt, kurz vor Weihnachten, gibt&#8217;s schon das Folge-Update. Die Änderungen sind auf der Projektseite in einer History <a href="http://www.opensource-dvd.de/dvd_history.htm">zusammengefasst</a>. Unter anderem ist auf der DVD die brandneue OpenOffice-Version 2.1.0 enthalten, insgesamt enthält die DVD Updates von 29 Programmen und zehn neue Softwarepakete. Neu sind auch &#8220;<a href="http://www.opensource-dvd.de/tipps.htm">60 Tipps zu OpenOffice</a>&#8220;, lizensiert unter der GNU FDL.</p>
<p>Sämtliche Dokumente auf der DVD, sowie die Dokumente auf der Projekt-Webseite stehen unter einer Creative-Commons-Lizenz (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0</a>). Die Opensource-DVD darf für nichtkommerzielle Zwecke kopiert und weitergegeben werden.</p>
<p>Die OpenSource-DVD ist 1,8 Gigabyte groß und lässt sich als ISO-Image von mehreren Servern <a href="http://www.opensource-dvd.de/download.htm">herunterladen</a>. Wer über keine Breitband-Internetverbindung verfügt, kann sie sich auch <a href="http://www.opensource-dvd.de/dvd.htm">zuschicken lassen</a>: Kostenpunkt 7,90 Euro. Die Bestell-Version unterscheidet sich von der Download-Version in mehreren Punkten: Sie enthält zum einen eine praktische Suchfunktion, außerdem lassen sich die Programme von der Bestell-DVD aus auch direkt installieren. Als weiteres Bonbon finden sich auf der Bestell-DVD 105 OpenOffice-Vorlagen.</p>
<p>Außerdem im Versand erhältlich: Weitere OpenSource-DVDs mit noch größeren - und spezielleren - Kollektionen Freier Software. Auf der <a href="http://www.opensource-dvd.de/dvdinhalt.htm#power">Power-Version</a> (12,90 EUR) findet sich die aktuelle PrOOo-Box, sowie zusätzliche Cliparts und der WorldWind-Client der NASA. Die <a href="http://www.opensource-dvd.de/dvdinhalt.htm#business">Business-DVD</a> enthält zusätzlich dazu noch Unternehmens-Software (CJG-Software), sie kostet 17,90 EUR. Last but not least: Im Shop findet sich auch eine <a href="http://www.opensource-dvd.de/dvdinhalt2.htm">Offline-Version</a> der freien Enzyklopädie Wikipedia. Wer eine Wikipedia-CD und eine OpenSource-DVD im Doppelpack abnimmt, kann bei zahlreichen Kombinationen sogar Geld sparen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fspa.de/2006/upgedated-opensource-dvd-40-erschienen/feed/</wfw:commentRss>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/</creativeCommons:license>
	</item>
		<item>
		<title>Greve: openXML ist &#8220;Danaergeschenk&#8221;</title>
		<link>http://www.fspa.de/2006/greve-openxml-ist-danaergeschenk/</link>
		<comments>http://www.fspa.de/2006/greve-openxml-ist-danaergeschenk/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2006 19:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FSPA-Newsletter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/2006/greve-openxml-ist-danaergeschenk/</guid>
		<description><![CDATA[Als &#8220;Danaergeschenk&#8221; hat der FSFE-Vorsitzende Georg Greve Novells Ankündigung bezeichnet, den OpenXML-Standard in OpenOffice zu implementieren. Anlässlich der Anerkennung des Formats als EMCA-Standard machte Greve gegenüber dem Magazin Futurezone deutlich, dass es das Ziel von Standardisierung sein müsse, echten marktwirtschaftlichen Wettbewerb zu ermöglichen; die ECMA-Zertifizierung von openXML aber laufe dem entgegen. Greve: &#8220;Microsofts Office-Formate sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Danaergeschenk">Danaergeschenk</a>&#8221; hat der FSFE-Vorsitzende Georg Greve Novells <a href="http://www.prnewswire.com/cgi-bin/%0Astories.pl?ACCT=104&#038;STORY=/www/story/12-04-2006/0004484579&#038;EDATE=">Ankündigung</a> bezeichnet, den OpenXML-Standard in OpenOffice zu implementieren. Anlässlich der Anerkennung des Formats als <a href="http://www.ecma-international.org/news/PressReleases/PR_TC45_Dec2006.htm">EMCA-Standard</a> machte Greve gegenüber dem Magazin <a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/156979/">Futurezone</a> deutlich, dass es das Ziel von Standardisierung sein müsse, echten marktwirtschaftlichen Wettbewerb zu ermöglichen; die ECMA-Zertifizierung von openXML aber laufe dem entgegen. Greve: &#8220;Microsofts Office-Formate sind aber nur von einem Unternehmen definiert und voll implementiert. Damit sind es monopolisierte, proprietäre Formate und keine Standards.&#8221;</p>
<p>Wie in <a href="http://www.fsfe.org/fellows/greve/freedom_bits/">Greves Blog</a> zu lesen ist, <a href="http://www.sutor.com/newsite/blog-open/?p=1145">kommentiert</a> Bob Sutor, Vizepräsident von IBM das Verfahren um openXML mit der Aussage, die Implementierung ähnele mehr einer Denial-of-Service-Attacke als einem offenen Standard. Microsofts aktuelles Geschäftsgebahren sei als Veränderung der Strategie zu deuten: Anstatt Informationen durch Nichts-Sagen zu verschleiern, würde Microsoft nun die Informationen in möglichst viel Lärm ersticken - dies sei, so Sutor, die wohl erfolgreichere Strategie. </p>
<p>Die Spezifikation für openXML ist 6000 Seiten stark. Zum Vergleich: Ein Paket Kopierpapier enthält 500 Blatt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fspa.de/2006/greve-openxml-ist-danaergeschenk/feed/</wfw:commentRss>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/</creativeCommons:license>
	</item>
		<item>
		<title>Lessig remixed: Code 2.0</title>
		<link>http://www.fspa.de/2006/lessig-remixed-code-20/</link>
		<comments>http://www.fspa.de/2006/lessig-remixed-code-20/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2006 19:25:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FSPA-Newsletter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/2006/lessig-remixed-code-20/</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Dies ist die Übersetzung eines alten Buches - in Internetzeit gerechnet, ist es die Übersetzung eines uralten Textes.&#8221; Das steht auf dem Klappentext von &#8220;Code 2.0&#8243;, dem neuen Buch von Lawrence Lessig. Der uralte Text, auf den sich Lessig bezieht, ist &#8220;Code und andere Gesetze des Cyberspace&#8221;. Einzigartig das &#8220;Update&#8221; auf die Version 2.0: Lessig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Dies ist die Übersetzung eines alten Buches - in Internetzeit gerechnet, ist es die Übersetzung eines uralten Textes.&#8221; Das steht auf dem Klappentext von &#8220;Code 2.0&#8243;, dem neuen Buch von Lawrence Lessig. Der uralte Text, auf den sich Lessig bezieht, ist &#8220;Code und andere Gesetze des Cyberspace&#8221;. Einzigartig das &#8220;Update&#8221; auf die Version 2.0: Lessig stellte den Text in ein Wiki und ließ die Community schreiben. Das Ergebnis der Wiki-Debatte ist online noch zu <a href="http://codebook.jot.com/WikiHome">betrachten</a>. Seit dem 31.12.2005 ist der Text jedoch auch &#8220;zurück bei Lessig&#8221;, er hat den Wiki-Text sinnvoll ergänzt und geglättet.</p>
<p>Lessig lizensierte den Wiki-Text unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/">Creative-Commons-Share-Alike-Lizenz</a>. Der Text steht auch als <a href="http://pdf.codev2.cc/Lessig-Codev2.pdf">PDF</a> zum kostenlosen Lesen, sowie zum Remixen bereit. Wer gerne Papier in der Hand hat, dem rät Lessig dazu, das Buch zu kaufen, denn dies sei in den meisten Fällen preisgünstiger als es auszudrucken. <a href="http://www.bookzilla.de/shop/action/productDetails?aUrl=90006951&#038;artiId=5362782">Erhältlich</a> ist es zum Beispiel bei <a href="http://netzpolitik.org/2006/buecher-kaufen-mit-bookzilla/">bookzilla</a>, Kostenpunkt 14,20 Euro.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fspa.de/2006/lessig-remixed-code-20/feed/</wfw:commentRss>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/</creativeCommons:license>
	</item>
		<item>
		<title>Tote Briten &#8220;engagieren sich&#8221; für Urheberrechtsverlängerung</title>
		<link>http://www.fspa.de/2006/tote-briten-engagieren-sich-fur-urheberrechtsverlangerung/</link>
		<comments>http://www.fspa.de/2006/tote-briten-engagieren-sich-fur-urheberrechtsverlangerung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2006 19:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FSPA-Newsletter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/2006/tote-briten-engagieren-sich-fur-urheberrechtsverlangerung/</guid>
		<description><![CDATA[Der wirtschaftliche Sinn des Urheberrechts liegt im finanziellen Anreiz zur Kreation. Der Künstler möchte sich vor der Schöpfungleistung in Sicherheit wiegen, dass er auch deren Früchte ernten kann. Diese Sicherheit ­ so die Befürworter des Urheberrechts ­ ist der wesentliche Schöpfungsanreiz. Soweit die gängige Theorie.
Etwas intellektuell kreativ kommt da doch die Idee daher, man könne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der wirtschaftliche Sinn des Urheberrechts liegt im finanziellen Anreiz zur Kreation. Der Künstler möchte sich vor der Schöpfungleistung in Sicherheit wiegen, dass er auch deren Früchte ernten kann. Diese Sicherheit ­ so die Befürworter des Urheberrechts ­ ist der wesentliche Schöpfungsanreiz. Soweit die gängige Theorie.</p>
<p>Etwas intellektuell kreativ kommt da doch die Idee daher, man könne die Vergangenheit ändern. Was in primitiven Kulturkreisen das Geschäft von Schamanen ist, versuchte jüngst die Regierung von Großbritanien. Dort sollte die Laufzeit des Urheberrechts verändert werden, allerdings auch rückwirkend für bereits geschaffene Werke. Praktisch bedeutet das einen Transport der Sicherheit (eine längere Laufzeit des Urheberrechts zu haben) in die Vergangenheit, um dort den Anreiz für den Schöpfungsakt zu erhöhen.</p>
<p>Kritiker von Vergangenheitsveränderungen mutmaßen, dass das nicht möglich sei und erklären, dass der Versuch auf etwas anderes abzielt: auf das finanzielle Wohl der Inhaber von Verwertungsrechten an urheberrechtlich geschützten Werken. Wie Lessig <a href="http://www.lessig.org/blog/archives/cat_against_term_extension.shtml">entdeckte</a>, gibt es auch Künstler, die sich post mortum für eine Verlängerung des Schutzes ihrer Werke<br />
starkmachen. Die Erklärung wurde jedenfalls von ihnen unterstützt. Die Werbung in der Financial Times war eine Reaktion auf den <a href="http://www.hmtreasury.gov.uk/media/583/91/pbr06_gowers_report_755.pdf">Gopher Report</a> (PDF), der es als unsinnig ansah, dass Künstler in die USA auswandern würden, um eine Verlängerung des Schutzes für Tonaufnahmen von 50 auf 95 Jahre zu erreichen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fspa.de/2006/tote-briten-engagieren-sich-fur-urheberrechtsverlangerung/feed/</wfw:commentRss>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/</creativeCommons:license>
	</item>
		<item>
		<title>OpenOffice 2.1 ist da</title>
		<link>http://www.fspa.de/2006/openoffice-21-ist-da/</link>
		<comments>http://www.fspa.de/2006/openoffice-21-ist-da/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2006 19:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FSPA-Newsletter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/2006/openoffice-21-ist-da/</guid>
		<description><![CDATA[Zahlreiche Funktionen enthält OpenOffice in der heute brandneu zum Download freigegebenen Version 2.1. Aus Anwendersicht wohl praktischste Neuerung: Impress (die OpenOffice-Präsentations-Suite) ermöglicht jetzt einen Mehrbildschirm-Modus. Ab können Folien und Notizen auf getrennten Bildschirmen betrachtet werden - das bedeutet: Auf dem einen Bildschirm lassen sich die Folien, und auf dem anderen die Notizen anzeigen, das war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zahlreiche Funktionen enthält <a href="http://de.openoffice.org/">OpenOffice</a> in der heute brandneu <a href="http://de.openoffice.org/downloads/quick.html">zum Download</a> freigegebenen Version 2.1. Aus Anwendersicht wohl praktischste Neuerung: Impress (die OpenOffice-Präsentations-Suite) ermöglicht jetzt einen Mehrbildschirm-Modus. Ab können Folien und Notizen auf getrennten Bildschirmen betrachtet werden - das bedeutet: Auf dem einen Bildschirm lassen sich die Folien, und auf dem anderen die Notizen anzeigen, das war bisher nicht möglich.</p>
<p>Zudem wurde der Zugriff auf Access-Datenbanken verbessert, der HTML-Export bei OpenOfficeCalc (das ist die OpenOffice-Tabellenkalkulation) überarbeitet - und den Quickstarter gibt&#8217;s jetzt auch für Linux. Nebenbei wurden fünf neue Lokalisierungen aufgenommen und Fehler in alten Lokalisierungen beseitigt.</p>
<p>OpenOffice auf dem aktuellen Stand zu halten, das wird mit der neuen Version ebenfalls einfacher: Standardmäßig sucht OpenOffice 2.1 in regelmäßigen Abständen nach einer neuen Version. Wem dies nicht gefällt, der kann diese Option allerdings auch deaktivieren; darauf weist OpenOffice beim ersten Programmstart hin.</p>
<p>In Kürze wird es auch eine neue Version der PrOOo-Box geben. Die <a href="http://www.prooo-box.org/">PrOOo-Box</a> ist eine Sammlung von allerlei Zusatzfeatures für OpenOffice, enthalten sind unter anderem Schriften, Vorlagen und Hilfsprogramme in großer Zahl. Bald wird auch <a href="http://www.oooportable.org/">OpenOffice-Portable</a> aktualisiert, eine OpenOffice-Version, die sich von einem USB-Stick aus starten lässt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fspa.de/2006/openoffice-21-ist-da/feed/</wfw:commentRss>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/</creativeCommons:license>
	</item>
		<item>
		<title>Frankreich will Freie Software fördern</title>
		<link>http://www.fspa.de/2006/frankreich-will-freie-software-fordern/</link>
		<comments>http://www.fspa.de/2006/frankreich-will-freie-software-fordern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 13:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FSPA-Newsletter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/2006/frankreich-will-freie-software-fordern/</guid>
		<description><![CDATA[Frankreich möchte Paris zu einer &#8220;Exzellenzregion&#8221; für Freie Software machen. Ziel sei es, so der französische Minister für Wirtschaft, Finanzen und Technologie, Thierry Breton, eine schlagkräftige und profitable OpenSource-Industrie zu entwickeln. Die &#8220;Ile de France&#8221; solle das &#8220;wissenschaftliche und wirtschaftliche Zentrum der
Freien-Software-Industrie in Europa werden&#8221;. Das forderte Breton auf einer Pressekonferenz zum Bericht &#8220;Levy-Jouyet&#8221; (PDF), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frankreich möchte Paris zu einer &#8220;Exzellenzregion&#8221; für Freie Software <a href="http://www.minefi.gouv.fr/presse/discours/ministre/tb0612042.php">machen</a>. Ziel sei es, so der französische Minister für Wirtschaft, Finanzen und Technologie, Thierry Breton, eine schlagkräftige und profitable OpenSource-Industrie zu entwickeln. Die &#8220;Ile de France&#8221; solle das &#8220;wissenschaftliche und wirtschaftliche Zentrum der<br />
Freien-Software-Industrie in Europa werden&#8221;. Das forderte Breton auf einer Pressekonferenz zum Bericht &#8220;<a href="http://www.minefi.gouv.fr/directions_services/sircom/technologies_info/immateriel/immateriel.pdf">Levy-Jouyet</a>&#8221; (PDF), der sich mit der Ökonomie immaterieller Güter befasst. Breton sagte: &#8220;In der immateriellen Wirtschaft liegen die Wachstumschancen der Zukunft!&#8221; Er gehe davon aus, dass Software und andere immaterielle Güter der französischen Wirtschaft ein Wachstum um drei bis vier Prozent jährlich bescheren würden.</p>
<p>Breton verlautete, dass Freie Software der IT-Industrie neue wirtschaftliche und technologische Potenziale biete. Diese neuen Möglichkeiten würden die Strukturen, die sich in den vergangenen 15 Jahren innerhalb der Software-Industrie verfestigt hätten, in Frage stellen. Frankreich müsse diese Möglichkeit nutzen, denn in diesem Bereich würde es &#8220;vor Talenten nur so wimmeln&#8221;.</p>
<p>Das Exzellenzzentrum soll von einer Gruppe aus Wissenschaftlern und Software-Entwicklern geleitet werden. Ihr Chef soll <a href="http://www.pps.jussieu.fr/~dicosmo/index.html.en">Roberto Di Cosmo</a> von der Universität Paris werden. Softwareentwicklung brauche einen festen Ort, so Di Cosmo: &#8220;Es wäre naiv, die Bedeutung von menschlichen Kontakten und Infrastruktur außer acht zu lassen.&#8221; Co-Chef wird der Software-Entwickler Alexandre Zapolsky von der OpenSource-Firma Linagora. François Bancilhon von Madriva und Stéfane Fermigier werden ebenfalls mit dabei sein.</p>
<p>Die Gruppenmitglieder bekräftigten das Potenzial des Exzellenzcenters für Paris: Die Region könne so Arbeitsplatzverluste erfolgreich bewältigen. In Deutschland gab es ebenfalls Versuche, solche Exzellenz-Regionen zu etablieren, bestes Beispiel ist die OpenSource-Region Stuttgart. Früher wurden OpenSource-Projekte dieser Art auch national gefördert. Leider ist aktuell zu beobachten, dass Deutschland beim Thema OpenSource hinter die Nachbarländer - wie eben Frankreich - zurückfällt. Hier ist auch die Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (<a href="http://kbst.bund.de/">KBst</a>) zu nennen, die von Jahr zu Jahr weniger Mittel zugewiesen bekommt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fspa.de/2006/frankreich-will-freie-software-fordern/feed/</wfw:commentRss>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/</creativeCommons:license>
	</item>
	</channel>
</rss>
