KDE

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Vor fast zehn Jahre startete das Projekt KDE: Matthias Ettrich initiierte 14. Oktober 1996 die Arbeit am beliebten KDE-Desktop. KDE zählt heute zu den am meisten gefragten Freie-Software-Projekten und ist Millionen von Anwendern vertraut. Aus diesem Anlass findet am 13. Oktober eine Geburtstagsfeier an der Technischen Akademie Esslingen - in Ostfildern bei Stuttgart - statt.

Das Programm setzt sich aus einem offiziellen Vortragsteil tagsüber von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr und einer Party abends ab 19 Uhr zusammen. Als Keynote-Sprecher im Vortragsprogramm sind KDE-Entwickler Matthias Ettrich und Mark Shuttleworth, Gründer der Ubuntu-Foundation, geladen.

Eingeladen sind alle Interessierten, insbesondere alle aktiven KDE-Entwickler, Beteiligte aus der KDE-Gründungszeit und diejenigen, die in der Vergangenheit das KDE-Projekt mitgestaltet haben.

Den genauen Programmablauf, weitere Infos und eine Anmeldemöglichkeit finden sich auf der Webseite von KDE.

In Kürze zusammengefasst ein paar Eckpunkte für die Feier:
Zeitpunkt: 13. Oktober 2006, Start 9:30 Uhr (offizieller Vortragsteil) bzw. 19:00 Uhr (Party)
Ort: Technische Akademie Esslingen, An der Akademie 5, 73760 Ostfildern (bei Stuttgart)

Zur Kostendeckung der Veranstaltung ist für Community-Mitglieder ein Preis von EUR 10 vorgesehen.

Was würde Jesus herunterladen? Das fragt sich nicht nur die gleichnamige Webseite für christliche PC-User, sie schlägt auch gleich etwas vor: Jesus wäre sicherlich begeistert von der Open-Source-Gemeinde. Ob er auch die christliche Version des Linux-Desktops Ubuntu installieren würde, wissen wir nicht.
Linux-affine Christen können sich zumindest den humanistisch angehauchten Desktop mit dem Mottto „Linux für menschliche Wesen“ herunter. Im Unterschied zur „normalen“ Ubuntu-Version enthält die christliche Variante die „beste, verfügbare christliche Software“. So beschreibt sie das Programm GnomeSword für Bibelstudien, das auf der Software SwordProject basiert und neben der Bibel auch Wörterbücher und Kommentare enthält. Als weiteres herausstehendes Merkmal wird der Kinderschutz Dansguardian gepriesen. Damit können Gläubige einstellen, was ihre Zöglinge im Netz ansurfen dürfen und was nicht. Ein wahrhaft frommes Betriebssystem.

Freunde des KDE-Desktops sei des weiteren das christliche Ichthux-Projekt ans Herz gelegt: Hier wird der Kubuntu-Desktop mit der bibelfesten Software ausgestattet. Wer sich als christlicher Chatter betätigt, kann außerdem seine überaus frommen Emoticons in das Freie Chat-Programm Kopete installieren.

Das KDE-Projekt wartet frühlingshaft mit einer finalen Version des KOffice 1.5 auf: Die Freie, grafische Desktop-Umgebung für Linux und Unix, aktuell als Version 3.5.2 erhältlich, bietet ab sofort ihr Freies, integriertes Office-Paket zum kostenlosen Herunterladen als Quelltext an. Als wichtige Neuerungen begrüßt die Open-Source-Gemeinde: OpenDocument wird bei KOffice 1.5 von vorneherein als Standard-Format ausgegeben. Es gibt ein frame-basiertes, umfassendes Textverarbeitungsprogramm KWord, eine Tabellen-Kalkulationssoftware KSpread, das Präsentations-Tool KPresenter und ein Programm zum Erstellen von Diagrammen, Kivio. Sowohl KWord, KSpread und KPresenter unterstützen OpenDocument erfreulicherweise gänzlich.

Für das Pixel-basierte Bildbearbeitungsprogramm Krita wird ab 1.5 eine professionelle Farbunterstützung angeboten. Eine absolute Neuerung bei Koffice 1.5 ist die integrierte Datenbank-Software Kexi 1.0. Kexi soll mit vergleichbaren Verwaltungsprogrammen wie FileMaker oder Access Stand halten können und kann andere KOffice-Applikationen wie zum Beispiel KSpread als Ebene importieren. Das überarbeitete Vektorgrafikprogramm Karbon14 vervollständigt die Version. Diese erhält immerhin schon einen Ausblick auf das neue Projekt-Management-Tool KPlato, aber nur als Vorabversion.

Die Koffice-Entwickler haben sich für die 1.5-Version auch um eine behindertengerechte Anwendung gesorgt: „Die Entscheidung des Commonwealth of Massachusetts, sein zukünftiges Dokumenten-Format auf offene Standards zu gründen, entzündete eine hitzige Debatte mit vielen verschiedenen Beteiligten und Organisationen“, erklärt man bei KDE. „Der Stein kam mit der Behauptung seitens Microsoft ins Rollen, dass Programme mit OpenDocument als Dateiformat nicht von Behinderten benutzt werden könnten. Das Resultat dieser Debatte war, dass OpenOfice.org, KOffice und andere Software-Lieferanten hart daran gearbeitet haben, um diese Situation zu berichtigen.“ KOffice erklärt: „Diese Version von KOffice leistet eine Unterstützung für einen erweiterten Zugang ohne Mouse und einer Text-zu-Sprache-Funktion.“

Freie Software und freie Musik halten Händchen: Der beliebte KDE-Audioplayer amaroK ist ab sofort als Vollversion Live 1.3 auf CD mit Musikstücken erhältlich beziehungsweise als CD-Image herunterladbar. Magnatune, das Vorzeigelabel der Creative Commons-Gemeinde und beliebt bei Independent-Filmern zur Bestückung ihrer Soundtracks, machte einige Musiktracks für die Silberscheibe locker. Auf der CD sind auch Stücke der deutschen Produzenten Paniq und Snooze und des Norwegers Ugress enthalten.

Seit der Version 1.3 von amaroK ist es möglich, Podcasts zu laden und Playlisten im 3mU-Format zu erstellen. Weitere Merkmale sind, CD-Cover aus der Datenbank von Amazon einzubinden, Künstlerinfos via Wikipedia zu laden und Musiktracks über den Audioscrobbler mit anderen zu tauschen.

Hier geht es zum Download des amaroK CD-Images mit 350 MB, auch möglich mit BitTorrent über einen Tracker. Magnatune bietet eine große Auswahl an CC-Stücken auf der eigenen Seite Seite.

Am 27. August ist der diesjährige KDE World Summit gestartet. Eröffnet wurde die zweite aKademy von Vertretern der Universität Malaga, welcher die KDE Community bei der Planung und Durchführung des Events zugleich massiv unterstützte. Vertreter der andalusischen Lokalregierung und natürlich der Vorsitzende des KDE e.V. richteten bei der Auftakt-Veranstaltung Grußworte an die anwesende Entwickler- und Anwendergemeinde.

Die Veranstaltung dauert insgesamt neun Tage, wobei an einzelnen Tagen jeweils Subkonferenzen abgehalten werden. Das Auftaktwochenende (27./28. August) war den Anwendern und Administratoren gewidmet. In den Vorträgen wurden unter anderem die Groupwarelösung Kolab, das Kiosk-Framework, NX und Instant Messaging unter KDE. Auch Mark Shuttleworth, Gründer der Distribution Ubuntu, war mit einer Keynote vertreten, in der er Details zur Zukunft von Kubuntu, des Ubuntu-Derivats mit dem KDE-Desktop, bekannt gab. In seinem Beitrag wird er außerdem die, vom Ubuntu-Projekt initiierte, kollaborative Plattform Launchpad vorstellen. Alle Freien Software Projekte sind eingeladen sich auf dieser zu registrieren, um die projektübergreifende Zusammenarbeit zum Beispiel bei Bugfixes zu verbessern.

KDE-Entwickler kommen am 29. und 30. August auf ihre Kosten, wenn die Developer and Contributors-Conference läuft. Hier stehen naturgemäß eher technische Themen auf dem Programm. Eröffnet wurde die Fachkonferenz am 29. August von Eirik Chambe-Eng, Präsident und Mitbegründer von Trolltech. Viele hochdotierte KDE-Entwickler beteiligen sich mit eigenen Vorträgen an der Konferenz und geben Einblicke in ihre Arbeit. Mit dabei sind unter anderem Josef Spillner, Waldo Bastian und David Faure. Vorgestellt werden unter anderem die neue Multimedia-API sowie neue Text-to-Speech-Lösungen für KDE 4.0. Diese sollen insbesondere Anwendern mit Sehbehinderungen den Umgang mit dem KDE-Desktop erleichtern.

Die verbleibenden Tagen sind so genannten “Bird-of-Feather”-Sitzungen vorbehalten. Die anwesenden KDE-Entwickler werden sich in Arbeitgruppen der gemeinsamen Arbeit an KDE 4 widmen. Gearbeitet wird beispielsweise an der KDE PIM, verschiedenen Multimedia-Anwendungen und insbesondere an der generellen Bedienbarkeit von KDE.

Interessant für Anwender dürfte sein, dass seit kurzem die erste Alpha-Version von KDE 3.5 von den Projekt-Servern heruntergeladen werden kann. Diese wartet mit einigen Neuerungen und verbesserten Funktionen auf. Zwar werden sich bis zum Release der finalen Verion 3.5 sicher noch eine Reihe weiterer Änderungen in einzelnen Änwendungen ergeben, allerdings gibt KDE 3.5 Alpha 1 bereit einen guten ersten Eindruck des zu erwartenden Endprodukts.

Die KDE Kontrollleiste “Kicker” wurde zum Beispiel um einige Tooltips erweitert, die dem Anwender die laufenden Applikationen anzeigen. Im Konqueror, dem KDE-Webbrowser erhält man nun deutliche Hinweise auf blockierte Popup-Fenster. Zudem wurde die Menüstruktur des Konquerors, der zugleich auch als Datei-Browser dient, überarbeitet. Neu hinzugekommen ist die, von anderen Systemen gewohnte, erscheinende Funktionsauswahl sobald eine CD eingelegt oder ein USB-Stick eingesteckt wird.

Eine vollständige Liste der Änderungen und Neuerungen in KDE 3.5 ist auf der KDE-Website zu finden. Dort steht die Version KDE 3.5 Alpha 1 auch zum Download bereit. Ein Termin für die Veröffentlichung der stabilen Version 3.5 steht bis dato noch nicht fest. Die erste Beta-Version ist für Mitte September angekündigt, ein Termin für das Release der finalen Version KDE 3.5 steht indes noch nicht fest.

Vom 26. August bis 04. September findet die aKademy 2005, die größte KDE-Fachkonferenz, diesmal in Malaga/Spanien statt. Wie auch in den vergangenen Jahren ist die Konferenz in verschiedene Tracks gegliedert. Am 26. und 27. August treffen sich Anwender und Administratoren. Entwickler und andere KDE-Unterstützer beraten am 29. und 30. August die aktuelle und zukünftige technische Entwicklung der Desktop-Suite auf der “KDE Contributors and Developers Conference”. Parallel zu den beiden Konferenzen wird vom 31. August bis zum 04. September der KDE-Coding Marathon durchgeführt. Die Call for Papers ist bereits abgeschlossen, das endgültige Vortrags- und Workshop-Programm ist allerdings noch nicht veröffentlicht. Sobald dies bekannt gegeben wird, informieren wir Sie an dieser Stelle.

http://conference2005.kde.org/

Auf dem LinuxTag in Karlsruhe haben die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia und die freie Desktop-Umgebung KDE angekündigt, in Zukunft eng miteinander zu kooperieren. Ziel ist, Wikipedia-Inhalte auf den Desktop zu bringen und in Anwendungen zu integrieren.

In seiner Keynote stellte Wikipedia-Gründer Jimmy Wales erste Projekte vor: So bezieht der KDE-Musikplayer Amarok in der aktuellen Version bereits Informationen aus der Wikipedia und zeigt zum abgespielten Titel die Enzyklopädieartikel zu Künstler und Album an. Das KDE-Projekt arbeitet an dem Wikipedia-Offline-Reader Knowledge. “Knowledge ist wichtig für unsere Bemühungen, Informationen auch in weniger entwickelten Regionen frei zugänglich zu machen, wo Internet-Zugang teuer oder nicht vorhanden ist”, sagte Wales in seinem Vortrag.

Die Kooperation diene dazu, Benutzern vollen Zugriff auf Wikipedia-Inhalte auf ihrem Desktop zu geben. Über auf offenen Standards basierende Webservices sollen Programme in Zukunft direkt Inhalte aus Wikipedia und anderen Wikimedia-Projekten beziehen können. Möglich wird damit etwa die Anzeige von Worterklärungen aus dem Wörterbuch Wiktionary in der Kontexthilfe eines Programmes oder die Einbindung länderspezifischer Informationen in eine Atlas-Software. Interessierte Programmierer freier Softwareprojekte lud Wales ein, sich an der Entwicklung passender Schnittstellen beteiligen.

Das KDE-Projekt entwickelt eine der beliebtesten grafischen Desktop-Umgebungen unter Linux, die Nutzern ein komfortables Arbeiten mit dem freien Betriebssystem ermöglicht. Wikipedia ist eine von der Wikimedia Foundation betriebene Enzyklopädie, die gemeinschaftlich von freiwilligen Autoren im Internet geschrieben wird. Die deutschsprachige Ausgabe umfasst derzeit fast 250000 Artikel.

Der Linuxtag findet noch bis Samstag im Messe- und Kongresszentrum Karlsruhe statt.

Das KDE-Projekt ist auf dem LinuxTag 2005 in vielfacher Hinsicht, sowohl mit einem Stand im Messebereich als auch durch Vorträge von Projekt-Mitglieder im Rahmen der verschiedenen Foren, präsent. Hier eine Übersicht der KDE-Aktivitäten auf dem LinuxTag 2005.

Mittwoch, 22. Juni:

14 Uhr, Practical Linux Forum - KCall - Telefonie-Integration für KDE; Mike Hauth (basyskom/KDE)
16 Uhr, Practical LinuxForum - 3,2,1 - Erfolgreich starten mit KDE; Torsten Rahn (KDE-Team/Credativ GmbH)

Freitag, 24. Juni:

12 Uhr - KDE - Ein Blick in die Zukunft des Desktops; Torsten Rahn (KDE-Team/Credativ GmbH) und Matthias Ettrich (Trolltech/KDE)
16 Uhr - FreeNX - Virtualisierung des Desktops; Kurt Pfeifle (Danka Deutschland GmbH/KDE/Linuxprinting.org/NX) und Fabian Franz (Knoppix Team)

Samstag, 25. Juni:

13.30 Uhr - KDE Multimedia Roadmap; Scott Wheeler (SAP LinuxLab) und Matthias Kretz (KDE Project)
17 Uhr - Accessibility Features in KDE 3.4; Gunnar Schmidt (Universität Paderborn/KDE Accessibility Project)

Eine Gesamtübersicht über das Vortragsprogramm des LinuxTag 2005 finden Sie auf der Website des LinuxTag.

KDE vermeldet das erste größere Release seit der Veröffentlichung der Version 3.4 Ende März diesen Jahres. KOffice, die projekteigene Büro-Suite bringt nicht nur Verbesserungen von Bekanntem sondern auch einige neue Komponenten mit.

Wichtigste Neuerung in KOffice ist die Unterstützung von OASIS, dem offenen Dokumentenformat. Die Kompatiblität zu anderen Anwendungen (bspw. Open Office) und Plattformen wird dadurch erheblich verbessert. Mit Kexi ist nun eine Datenbankanwendung in KOffice integriert, die den Anwendern das Erstellen und Verwalten von Datenbanken leicht macht. Auch Nutzer ohne SQL-Kenntnisse können nun Abfragen und grafische Entwürfe für Formulare erstellen. Ebenfalls erstmals in KOffice dabei ist das Bildbearbeitungs-Tool Krita, das als Gegenstück zu GIMP gesehen werden kann.

KOffice steht ab sofort auf http://www.koffice.org zum Download bereit. Dort findet sich auch eine detaillierte Auflistung der Änderungen in den zehn KOffice-Komponenten. Die finale Version von KOffice 1.4 ist für Juni 2005 angekündigt.

Die Website der aKademy 2005 ist am 09. April online gegangen und liefert aktuelle Informationen zum Planungsstand der Veranstaltung. Der KDE World Summit findet vom 26. August bis zum 04. September in Malaga statt. Die zwei Subkonferenzen für Anwender und für Entwickler sowie der Coding-Marathon werden jedoch an jeweils verschiedenen Tagen durchgeführt. Vorschläge für das Vortragsprogramm beider Konferenzen sind willkommen und können noch bis zum 30. Juni eingereicht werden. Nähere Informationen zum Call for Papers und weitere Hinweise zur aKademy finden sich auf http://conference2005.kde.org/.

An der University of Maryland Baltimore County werden derzeit Studien zur Benutzbarkeit von KDE und Gnome durchgeführt. Die Konzeption und Durchführung des Projektes obliegt der Arbeitsgruppe “Human Aspects of Software Engineering” (HASE). Die Umfragen gliedern sich jeweils in zwei seperate Teile, für deren Bearbeitung etwa fünfzehn Minuten veranschlagt sind.

Der erste Fragebogen bezieht sich auf spezifische Anwendungen der jeweiligen Desktopumgebung. Es geht um die konkrete Benutzerfreundlichkeit einzelner Funktionen von KDE bzw. Gnome. Daher sind gewisse Kenntnisse im Umgang mit den Desktop-Systemen durchaus von Vorteil. Der zweite Fragekatalog enthält generelle Fragen zum Desktop-System. Es handelt sich um einen standardisierten Fragebogen, bei dem der Teilnehmer angeben soll, in welchem Grad er einzelnen Thesen zu KDE bzw. Gnome zustimmt oder widerspricht.

Von der Studie erhofft sich die Forschergruppe valide Erkenntnisse über Benutzerfreundlichkeit und Defizite der beiden Desktopumgebungen. Auch wenn derzeit noch kein Zeitplan genannt wird, kündigt die Arbeitsgruppe die Veröffentlichung der Umfrage-Ergebnisse an. Profitieren werden also die Desktop-Projekte und die Anwender.

Vom 27. August bis 04. September 2005 findet die aKademy 2005, KDE’s World Summit statt. Gastgeber in diesem Jahr ist die Universität Malaga in Spanien. Die aKademy ist die wichtigste Konferenz für Anwender und Entwickler der populären Desktopumgebung.

Die aKademy startet am 27. August mit einer zweitägigen Anwenderkonferenz, an die sich eine ebenfalls zweitägige Entwicklerkonferenz anschließt. Für beide Konferenzen wurden in der vergangen Woche die “Call for Papers” veröffenlicht. Bis zum 30. Juni 2005 können Vorschläge für das Vortragsprogramm eingereicht werden. Nähere Informationen zu den inhaltlichen Anforderungen und formalen Richtlinien finden Sie hier.

Die bisherige Programmplanung sieht folgende Module vor:

* Modul 0: KDE e.V. Meeting (26. August)
* Modul 1: KDE User and Administrator Conference (27./28. August)
* Modul 2: KDE Developers and Contributors Conference (29./30. August)
* Modul 3: Coding Marathon for KDE Developers and Contributors (31. August bis 04. September)

Über weitere Details zur aKademy 2005 informieren wir Sie in Kürze an dieser Stelle.

Seit vergangener Woche steht KDE 3.4 zum Download auf dem Projekt-Server bereit. Es handelt sich dabei um das erste größere Release seit einem halben Jahr. Die Entwickler geben an, rund 66500 Fehler behoben und etwa 80.000 Codezeilen verändert bzw. ergänzt zu haben.

Die wesentlichen Änderungen in KDE 3.4 betreffen die PIM-Suite Kontact, den Instant-Messenger Kopete, Kpdf sowie die generelle Usability des Desktop-Systems. Neu integriert wurde das Text-to-Speech-Framework KTTS. das die Sprachausgabe prinzipiell für jede Applikation möglich macht. Genutzt wird das Feature augenblicklich von Kpdf, Kate, Konqueror und KSaylt. Die Erweiterung bedeutet einen gravierenden und wichtigen Fortschritt hinsichtlich der Barrierefreiheit von KDE.

Die Groupware-Kompatibilität von Kontact wurde erweitert. Unterstützt werden jetzt neben Kolab 2.0 auch e-Groupware, Groupwise, OpenGroupware.org und SLOX. Die Integration des Instant-Messengers Kopete in Kontact wurde weiter verbessert. Damit beinhaltet die PIM-Suite nun standardmäßig die Module KMail, KOrganizer, KadressBook und KNotes und Kopete.

Auch Kopete selbst wurde um diverse Features erweitert. Beispielsweise können in der Kontaktliste nun auch Fotos angezeigt werden. Außerdem werden die Systeme AIM, Gadu-Gadu, GroupWise, ICQ, IRC, Jabber, Lotus Sametime, MSN, Yahoo unterstützt und auch das Versenden von SMS ist möglich.

Kpdf, der KDEs’ pdf-Reader, bietet nun Unterstützung sowohl für pdf 1.5 und die xpdf 3.0 Rendering-Engine. Als Standard neu in KDE 3.4 hinzugekommen ist zudem der RSS-Reader aKregator. Interessierte können sich auf dem Projekt-Server einen Überblick übe alle Änderungen und Erweiterungen in KDE 3.4 verschaffen. In Kürze werden die Binärpakete der Version bei den Distributoren verfügbar sein und können alternativ auch auf CD erworben werden.

Als erster Mediaplayer bietet amaroK vom KDE-Projekt eine integrierte Unterstützung für das Audioscrobbler-Portal und ermöglicht seinen Anwendern somit, die Dienste des Musikportals unmittelbar (ohne Plug-In) zu nutzen. Die Erstellung dynamischer Playlisten, die Unterstützung von MySQL, um Musiksammlungen an einen Server auslagern zu können sowie ein
grafischer 10-Band-Equalizer und die Option zur automatischen Texteinblendung zählen zu den Highlights des Mediaplayers. Die aktuelle Version 1.2.2 enthält weitere kleinere Verbesserungen und verschiedene Bugfixes. Der Player liegt zum kostenlosen Download auf dem Server des Projekts bereit. Dort finden Sie ebenfalls eine komplette Liste der Änderungen in der aktuellen Version.

Des Weiteren hat das amaroK-Entwicklerteam kürzlich die erste amaroK-Live-CD veröffentlicht. Allerdings handelt es sich dabei natürlich weniger um eine Live-Distribution im herkömmlichen Sinn, als um eine Demo-CD des KDE-eigenen Mediaplayers. Die 289MB große Live-CD beinhaltet ein voll funktionsfähiges amaroK mit den neuesten Features und einer Reihe von Tracks. Zurückgegriffen wurde dafür auf die “Wired CD“, die im vergangenen Jahr in Kooperation von Creative Commons und Wired Magazine entstanden ist. Die nun auch auf der amaroK-CD enthaltenen Tracks wurden ursprünglich im Auftrag des Wired Magazine erstellt und unterstehen der Creative-Commons-Lizenz. Kopieren ist
ausdrücklich erlaubt.

Im Stil einer tragbaren Stereoanlage ermöglicht die amaroK-CD, dass Musikliebhabern ihre mp3-Sammlung auf CD überall hin mitnehmen und genießen können, denn der Mediaplayer kann von der Live-CD auf jedem Rechner, unabhängig vom Betriebssystem, gestartet werden. Hier finden Sie eine Darstellung des Demoprojekts.

Seit dem 26. Februar steht der erste Release Candidate der kommenden
KDE-Version 3.4 zum Download bereit. Die Entwickler gehen davon aus, dass es
sich bei RC1 um die einzige Testversion handeln wird. Laut Release-Plan
beinhaltet die nun zur Verfügung stehende Testversion bereits alle für KDE
3.4 vorgesehenen Features. Die finale Version wird Mitte März folgen,
vorausgesetzt es treten keine Komplikationen auf.

Wer KDE 3.4 testen will, kann den RC1 sowohl im Quellcode als auch als
Binärpakete für verschiedene Distributionen, herunterladen. Darüber hinaus
ist KDE 3.4 RC1 auch auf Live-CD Klax enthalten. Einen Überblick über die
Funktionsänderungen und -erweiterungen gegenüber vorheriger Versionen gibt
der Feature-Plan, der ebenfalls auf dem Projekt-Server bereit liegt.

Links:
http://www.download.kde.org
http://developer.kde.org/development-versions/kde-3.4-features.html#inprogress
http://ktown.kde.org/~binner/klax/

Die neue Version 1.2 des KDE-Mediaplayer amaroK ist gerade erschienen. Als erster Player überhaupt bietet amaroK eine integrierte Unterstützung für den beliebten Internetdienst Audioscrobbler. Dieses besondere Feature ist das Ergebnis einer engen Kooperation der Entwicklerteams beider Projekte im Vorfeld des aktuellen Release.

Der Internetdienst Audioscrobbler erstellt Musikprofile seiner registrierten Mitglieder. Diese basieren auf automatisch übermittelten Liedstatistiken. Ziel ist es, Personen mit ähnlichen Musikgeschmäckern zusammenzubringen. amaroK 1.2 ist der erste Player, der kein Plug-In benötigt, um die Funktionen von Audioscrobbler nutzen zu können. Die eingebaute Audioscrobbler-Unterstützung braucht nur noch konfiguriert werden. Auf diese Weise können amaroK-Nutzer nun beispielsweise Musikempfehlungen empfangen und darauf basierend, dynamische Playlists erstellen.

Daneben kommt amaroK 1.2 natürlich noch mit einer Reihe weitere neuer Funktionen:

Durch die neuerliche Unterstützung für MySQL-Datenbanken, können eigene Musiksammlungen nun auch an Server ausgelagert werden. Den Anwendern steht nun außerdem ein graphischer 10-Band-Equalizer zur Verfügung. Die Playlist arbeitet schneller und zu einem aktuell gespielten Titel kann automatisch der Text eingeblendet werden.

Eine vollständige Auflistung aller Änderungen und Erweiterungen in amaroK 1.2 finden Sie auf der Website des Projektes. Dort steht der Player natürlich auch zum Download bereit.

Auf der KDE-Website ist ein Interview mit Raphael Langerhorst, einem der Entwickler von KOffice veröffentlicht. Anläßlich der FOSDEM, die am 26./27. Februar in Brüssel stattfindet, sollen die Hintergründe des Projektes näher beleuchtet werden. Langerhorst äußert sich so unter anderem zum Entwicklungsstand und der Bedeutung von KOffice innerhalb des KDE-Desktops sowie zu Plänen und Perspektiven für zukünftige KOffice-Versionen.

In den nächsten Wochen werden Interviews mit weiteren KOffice-Entwicklern
folgen.

Auf der Homepage des KDE-Projektes ist der erste Teil eines Interviews mit führenden Entwicklern von Kontact und Kolab veröffentlicht. Es geht um deren Beiträge zu beiden Anwendungen sowie Hintergründe und die Koordination beider Projekte.

Kontact ist die KDE-eigene PIM-Suite, mit vielfältige Anwendungen z.B. KAdressBook, KOrganizer etc. Bei Kolab handelt es sich um die KDE-Groupware-Lösung.

Bereits vor zehn Tagen ist die erste Beta von KDE 3.4 unter dem Codenamen Krokodil veröffentlicht worden. Wer bisher noch nicht keine Gelegenheit hatte, sich ein Bild davon zu machen, kann dies jetzt auf http://eminor.antrix.net/ nachholen. Dort sind nun einige Krokodil-Screenshots verfügbar.

Einen Überblick über die bereits implementierten Neuerungen sowie noch anstehende Änderungen in KDE 3.4 gibt der englischsprachige Feature-Plan. Auf der KDE 3.4 Beta Infoseite finden sie die benötigten Quellpakete und Binaries. Das Veröffentlichung von KDE 3.4 Beta 2 ist für Mitte Februar geplant. Das finale Release von KDE 3.4 soll schließlich im März folgen.

Im Zuge der Arbeit an KDE 4.0 ist die Debatte um eine mögliche Portierung von KDE-Programmen auf Windows wieder aufgeflammt. Welche Vor- und Nachteile eine solche Portierung mit sich bringen würde, ist auf Newsforge im Stil eines Platonischen Dialogs dargelegt.

Da es zunächst darum geht möglichst viele Anwender zu erreichen und von deren Vorzügen zu überzeugen, erscheint eine Portierung von KDE auf Windows durchaus sinnvoll. Die Möglichkeit Freie Software unter dem proprietärem System kennenzulernen, kann also Initialzündung für eine Komplettmigration hin zu freien Lösungen sein. Andererseits kann natürlich gerade die Tatsache, dass bestimmte Applikationen unter Windows verfügbar sind, einen Wechsel verhindern.

Aktuelle Sicherheitspatches

Zwei Patches für kürzlich aufgetauchte Sicherheitsprobleme in KDE stehen auf zum Download bereit. Alle KDE Releases inclusive KDE 3.3.2 sind anfällig auf eine FTP KIO Slave Befehlseinspielung. Dazu wurde ein xpdf Bufferoverflow behoben, der kpdf in allen KDE Versionen betrifft und dazu alle KOffice 1.3 Versionen.

Das vergangene Jahr 2004 verlief aus KDE-Sicht äußerst erfolgreich. Höhepunkte waren zweifelsohne die Releases der Versionen 3.2 im Februar sowie 3.3 im August anläßlich der aKademy, dem KDE Community World Summit. Beide Veröffentlichungen waren durch ein reges Interesse der Fachöffentlichkeit begleitet. Große Fortschritte wurden insbesondere in den Bereichen Accesibility/Barrierefreiheit und Usability/Nutzerfreundlichkeit gemacht. Intensiv gearbeitet wurde unter anderem an den verschiedenen Komponenten der PIM-Suite, die im Resultat nun eine noch bessere Funktionalität und eine höhere Benutzerfreundlichkeit aufweist.

Die mit 500 KDE-Entwickler sehr gut besuchte aKademy war ein weiteres KDE-Sommer-Highlight, auf dem explizit auch zukünftige KDE-Projekte diskutiert wurden. Ein direktes Ergebnis der Konferenz ist die vollständige Integration des Webbrowsers Mozilla in den KDE-Desktop. Die dazu nötige Implementation von Gecko als alternativem HTML-Rendering-Engine wurde auf der aKademy angestoßen. Eine weitere wichtige Neuheit des Jahres war die FreeNX-Technologie, die auf dem LinuxTag erstmals präsentiert wurde.

Einen Überblick über die KDE-Ereignisse des vergangenen Jahres erhalten
Sie auf auf folgenden Websites:

http://www.kde.org
http://www.fspa.de/index.php?cat=4

Das diese rasante Entwicklung sich auch in 2005 fortsetzen wird, davon zeugt die bereits als Alpha-Release veröffentlichte KDE-Version 3.4, die unter anderem mit verbesserter Groupware-Unterstützung daher kommt. Die finale Version KDE 3.4 ist für den 16. März 2005 angekündigt.

Eine der wichtigsten Neuerungen in KDE 3.4 ist die Sprachsynthese, die vom KDE-Accessibility-Team entwickelt worden ist. Primäres Ziel ist es, seh- und sprechbehinderten Personen die Benutzung von KDE und die computergestützte Kommunikation generell zu erleichtern. Ein wichtiger Meilenstein entsprechender Bemühungen ist letzte Version des KDE
Text-to-Speech-Systems (KTTS). Das Programm ermöglicht die Konvertierung von Text- in Sprachdateien. Ziel ist es, KTTS als Standard in zukünftige KDE-Versionen einzubinden und Sprachausgabe somit für alle KDE Applikationen zu gewährleisten.

KTTS beinhaltet eine Reihe verschiedener Programme, unter anderem KSaylt(Anwendung zum Vorlesen längeren Texte) für die es als einheitliches Interface fungiert, um die Sprachausgabe einfach starten und konfigurieren zu können. Es handelt sich bei KTTS jedoch nicht um einen Engine für die Sprachsynthese. Eine kompatible Engine muss zusätzlich installiert werden.

Sowohl KTTS als auch KSaylt sind wichtige Erweiterungen der bereits seit längerem integrierten Hilfstechnologien KMouth, KMouthTool und KMagnifier. KTTS-Anbindungen gibt es derzeit für Kate (Texteditor), Konqueror (Webbrowser), KNotify. Zudem ist KTTS sinnvolle System-Ergänzung und kann als Sprachdatenbank für KMouth und KSaylt genutzt werden. Die Audioausgabe geschieht mittels aRts oder GStreamer (ab Version 0.8.7).

Angaben zu den Systemvoraussetzungen von KTTS sowie weiterführende Informationen finden Sie auf folgenden Websites:

http://dot.kde.org/1103518176/
http://accessibility.kde.org/about/ttsteam.php
http://accessibility.kde.org/developer/kttsd/

Die Riege der freien Webbrowser wurde kürzlich um einen weiteren, nämlich Firefox 1.0 erweitert. Das Internet ist zweifelsohne eines der wichtigsten und meistgenutzten Medien der heutigen Zeit, dementsprechend ist ein leistungsfähiger Webbrowser elementare Software-Komponente einer jeden Distribution.

Auch das KDE-Projekt bietet seinen Anwendern einen “eigenen”, in den KDE-Desktop integrierten Webbrowser, der sich insbesondere durch seine Multifunktionalität auszeichnet. Konqueror ist Webbrowser, Dateimanager und Viewer in einem. Er fungiert also als eine Art Schnittstelle. Verschiedene Plugins sind importierbar und durch diese erhält das Programm seine Funktionen.

In Sachen Browsen entspricht der Konqueror allen Erwartungen an einen Webbrowser. Um Java- oder Flash-basierte Webseiten anzeigen zu lassen, können verschiedene Plugins eingebettet werden. Außerdem wird neben Funktionen wie dem Setzen von Lesezeichen und Cookies zusätzlich das Tab-Browsing unterstützt. Ein besonders benutzerfreundliches Merkmal des Konqueror sind die Web-Kurzbefehle (sog. Web-Shortcuts). Mittels diesen können Suchanfragen direkt aus der Adressleiste heraus gestartet werden (bspw. gg:Stichwort, wp:Stichwort).

Darüber hinaus bietet der Konqueror umfangreiche Sicherheitseinstellungen. Konqueror bietet einen umfangreichen Schutz vor Viren und Würmern. Sicherheitslücken werden von der großen Konqueror-Entwicklergemeinde rasch und wirkungsvoll behoben. Die entsprechenden Updates sind im Netz frei verfügbar.

Als Dateimanager bietet der Konqueror alles rund um die Dateiverwaltung. Mit ihm lassen sich Verzeichnisse samt ihrer Dateien anzeigen. Gängige Operationen wie Ausschneiden, Kopieren oder Einfügen genauso wie auch das Suchen nach Ordnern oder Dateien werden unterstützt. Hilfreich ist außerdem, dass es eine Vorschau von Dateiinhalten gibt. Darüber hinaus können Programme mit nur einem Klick vom Konqueror aus geöffnet werden.

Mit dem Konqueror als Viewer hat der Anwender die Möglichkeit, Bilder, Graphiken oder auch Präsentationen anzusehen, ohne das jeweilige Programm für den bestimmten Dokumenttyp zu öffnen. Diverse Plugins dafür werden von verschiedenen Programmen angeboten, so stellt unter anderem Kview ein Plugin zum Anzeigen von Bildern zur Verfügung. Daneben lassen sich auch Plugins der einzelnen KOffice-Komponenten für ihre jeweiligen Dateien importieren.

Neugierig auf die Qualitäten des Konquerors? Weitere Informationen dazu, sowie die Möglichkeit zum Download finden Sie auf der KDE-Webseite.

George Staikos, langjähriger Mitentwickler von KDE, hat einen Ausblick auf die KDE-Version 3.4 gegeben. Diese wird aller Voraussicht nach die letzte der 3.x-Linie sein. Anschliessend wird die Arbeit an KDE 4.0 in Angriff genommen. Ein erstes Alpha-Release von KDE 3.4 ist noch für diesen Monat geplant. Die Endfassung von KDE 3.4 wird ist für den 16. März 2005 angepeilt.

KDE 3.4 wird in den Bereichen Kommunikation und Desktop-Performance weitere Verbesserungen enthalten. Fortschritte sind bereits bei der Integration mehrerer Groupware-Lösungen sichtbar. KDE 3.4 kommt mit Unterstützung für Exchange 2000, OpenGroupware, Kolab 1 and 2, SLOX, Groupwise und eGroupware. Zudem unterstützt das nächste KDE eine bessere Synchronisation zwischen 2 PCs (oder zwischen Arbeitsplatz-PC, Notebook und PDA); davon dürften vor allem Mail- und PIM-Applikationen profitieren, die dadurch effizienter als Kommunikationinstrument zu nutzen sind.

Am Instant-Messaging-System von KDE wird ebenfalls intensiv gearbeitet. Ab der Version 3.4 wird Kopete Unterstützung für Novell Groupwise und Lotus Sametime bieten und sich gleichzeitig in die Kontact-Groupware Suite integrieren. Weitere Neuerungen sind das drag’n'drop von Dateien und Kontakten; das NetMeeting-Plug-In erlaubt es, einen Chat jederzeit aus jeder beliebigen Anwendung heraus zu starten.

Kpdf ist bereits mit einer neuen Rendering Engine ausgestattet. Es löst das seitherige Kghostview ab. Die kpdf-Darstellung für PDFs verschiedensten Ursprungs ist weitaus besser; ausserdem lassen sich mit Leichtigkeit Bilder und Texte aus PDF-Dokumenten extrahieren und innerhalb anderer Dokumentenformate wiederverwenden.

Weitere Informationen zur neuen Version können Sie dem Beitrag von George Staikos entnehmen.

Bereits seit Sommer 2003 arbeiten die Mitglieder des KDE-Integrationsprojektes an der Einbindung der Office-Suite OpenOffice.org in den KDE-Desktop. Am vergangenen Wochenende wurde nun die an KDE angepasste Version von OpenOffice 1.1.3 zum Download freigegeben und besticht durch nahtlose Integration in das “Look and Feel” der KDE-Oberfläche.

War bisher von KDE als dem integrierten Desktop die Rede, so wird mit dieser jüngsten Integration ein neuer Entwicklungspfad in Richtung “integrativer Desktop-Umgebung” beschritten.

Vereinheitlichung und Integration der zahlreichen verschiedenen Programmkomponenten im Sinne maximaler Benutzerfreundlichkeit ist seit jeher Ziel des KDE-Teams. Wiederverwendbare Features, wie zum Beispiel der “Druck”- oder “Datei-Öffnen”-Dialog, werden KDE-intern bereits so oft wie möglich genutzt.

Allerdings bezieht sich diese Maxime nun nicht länger nur auf die verschiedenen KDE-Programme, sondern erstmals auch auf externe Projekte, die ein KDE-untypisches Toolkit verwenden. Mit OpenOffice 1.1.3-kde steht nun die bis dato umfangreichste Integration eines “fremden” Programms in den KDE-Desktop zur Verfügung.

Verglichen mit dem offiziellen Release der Office-Suite, bietet OpenOffice 1.1.3-kde entscheidende Verbesserungen und Neuerungen. Unter anderem nutzt das Programm ein natives “KDE-Widget-Framework”, die KDE-eigenen Icons und Themes sowie den KDE-”Datei-öffenen”-Dialog. (Mittelfristig wird der KDE-”Druck-Dialog” ebenfalls hinzukommen.)

Entwickelt wurde die OpenOffice-Integration von Jan “Kendy” Holesovsky. Er begann die Arbeit zunächst aus persönlichem Antrieb, wurde nach ersten Erfolgen Anfang 2004 von SUSE/Novell (Linux-Distribution) eingestellt, um seine Arbeit an dem Projekt dort fortzuführen. Nach dem erfolgreichen Release liegt das Hauptaugenmerk bei der Entwicklung nun auf der Integration von OpenOffice 2.0.

An weiteren Integrationen “außenstehender” Programme, ähnlich der von OpenOffice.org, wird bereits intensiv gearbeitet. So wird in Kürze ein KDE-Browser bereit stehen, der komplett auf der Firefox-Engine basiert.

Nähere Informationen zu OpenOffice 1.1.3-kde sowie den Download-Link finden Sie hier. Zu beachten ist allerdings, dass zur korrekten Funktionsweise die libstartup-notification benötigt wird.

Zur Verwaltung persönlicher Daten bietet das KDE-Projekt allen Anwendern die kostenlose PIM-Suite Kontact. Kontact ist vom Funktionsumfang vergleichbar mit Outlock, leidet allerdings nicht an Seuchen, wie sie von Windows-Viren und -Wuermern zur leidvollen Erfahrung vieler Benutzer heute tagtäglich verbreitet werden.

KDEPim (für Personal Information Management) beinhaltet unter anderem die Programme KMail, KAdressBook, KOrganizer, KNotes und KNews. Diese Groupware-Bestandteile sind z.T. bereits jahrelange in Entwicklung und sehr stabil und ausgereift. Alle diese Programme lassen sich einzeln verwenden. Wer keine “Organizer”-Software braucht, benutzt ein weiterhin ein schlankes KMail für die e-Mail-Verarbeitung.

Allerdings bieten die KDE-Entwickler seit neuestem einen zusätzlichen Pfiff: Sie schalteten alle vom Anwender gewünschten Komponenten unter einem einheitlichen Dach zusammmen. Das Ergebnis heisst dann Kontact http://kontact.kde.org/.

Dieser Neubau bietet eine nahtlos integrierte Outlook-ähnliche Benutzeroberfläche. Hierbei bleibt Anwendern nach wie vor die Fähigkeit erhalten, jede Groupware-Komponente weiterhin auch einzeln zu verwenden.

Alle Module der Groupware (samt jeweils kurzer Info und Screenshot) sind zu finden unter http://pim.kde.org. Wenn die einzelnen Module mittels Kontact miteinander verbunden sind, ist z.B. das Arbeiten mit Copy and Paste und der weitere Umgang mit der kompletten Suite eine Leichtigkeit.

KMail ist der E-Mail-Client der Suite. Wird e-Mail ausserhalb von Kontact (also mit KMail als Einzelkomponente) bearbeitet, werden die dabei vorgenommenen Änderungen der Daten so gespeichert, dass sie beim nächsten Öffnen der kompletten Kontact-Suite ebenfalls vorhanden sind.

Als Terminplaner dient der KOrganizer. Besonders hilfreich ist dessen Erinnerungsfunktion. Mit dem KAddressbook verwaltet der Anwender seine Adressen und Kontaktdaten. Hier ist selbstverständlich eine direkte Verbindung zu Kmail möglich. Wie der Name schon sagt, können mit KNotes kurze Notizen, zum Beispiel während eines Telefonats, festgehalten werden. Die Komponente KNews fungiert als Newsreader.

Kontact ist also ein Client für Groupware-Funktionen. Ein Groupware-Client vereinfacht sowohl bei zeitlicher wie auch räumlicher Distanz die Zusammenarbeit mehrerer Personen. Allerdings wäre ein Client alleine, ohne Groupware-Server nicht besonders nützlich.

Kontact ist nicht auf einen einzigen Hersteller fixiert, wenn es darum geht, mit Groupware-Servern zu kommunizieren. Es ist kompatibel mit einer ganzen Reihe:

* bereits seit längerem besteht die Unterstützung für die Groupware-Server SuSE Linux OpenExchange (SLOX), Microsoft Exchange, Novell Groupwise und eGroupware bestehen;

* jetzt kam die komplette Integration mit dem Server von OpenGroupware.org (ehemals Syrix) hinzu.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Kooperation von Kontact- und OpenGroupware.org ausschliesslich auf Standards (wie HTTP, WebDAV, iCalender und vCard) basiert. Dies könnte langfristig noch mehr Bedeutung gewinnen, als Zugangsstandard für alle Groupware-Server.

Der letzte Meilenstein wurde während einer gemeinsamen Programmiersession von je 2 KDE- und OpenGroupware.org-Entwicklern erreicht. An zwei arbeitsintensiven Tagen konnte die komplette Client-/Server-Integration realisiert werden und steht somit ab sofort allen Interessierten zur Verfügung.

Eine Dokumentation des zugrundeliegenden Protokolls ist hier als RFC-Entwurf hinterlegt:
http://www.opengroupware.org/people/hh/draft-hess-groupdav-01.txt

Weitere Informationen zur Integration finden Sie ebenfalls auf den Websiten http://www.kde.org und http://www.opengroupware.org

KAdressBook ist ein komfortables Frontend, um persönliche Adressen zu verwalten. Es kann sowohl als Teil der KDE - PIM-Suite Kontact (Personal Information Managament), aber auch als alleinstehende Anwendung genutzt werden. KAdressBook als solches ist integraler Bestandteil des KDE-Desktops - es zeigt per Instant Messaging Kontakte an, die sich gerade online befinden, zudem nutzt etwa KMail das Adressbuch, um Namen zu vervollständigen. Natürlich können Kontakte aus dem Adressbuch auch ohne weiteres in andere Komponenten der Kontact-Suite übertragen werden.

Im Zuge des Release der aktuellen KDE-Version 3.3 im August 2004 wartete auch KAdressBook mit neuen Funktionen auf. So können Anwender nun zwischen zwei Arten von benutzerdefinierten Feldern wählen, indem sie dazu entweder Feldtyp und Feldbeschreibung angeben oder mittels Qt Designer vollständige Formulare entwerfen.

Das KAdressBook unterstützt eine ganze Bandbreite von Adressbuch-Datenbanken wie Groupwise, SLOX und Kolab. Die LDAP-Unterstützung in KAdressBook wurde dahingehend verbessert, dass nun auch Verschlüsselung und die Arbeit im Offline-Modus möglich sind.

Innerhalb des KAdressBook können verschiedene Quellen eingerichtet werden, was die Verknüpfung unterschiedlicher Adressbücher, wie zum Beispiel “Geschäftskontakte” und “Persönliche Kontakte” wesentlich vereinfacht. Zudem können auch externe Quellen, beispielsweise ein SLOX-Kalender oder eGroupWare, mittels des XML-RPC-Protokolls einbezogen werden.

Eine umfassende Darstellung der Funktionen des KAdressBook finden Sie hier.

Das KDE-Projekt ist auf der heute in Frankfurt/Main gestarteten LinuxWorld Conference und Expo sowohl als Aussteller als auch mit Vorträgen präsent. In Halle 4.0 können Besucher sich über KDE informieren und an Demopoints auch vor Ort ausprobieren.

Über die “Entwicklung portabler GUI Anwendungen” referiert heute um 15 Uhr Harri Porten, Geschäftsführer der frologic GbR. Seit 1997 ist er an der Entwicklung des KDE-Desktops, insbesondere von Konqueror (Webbrowser) und KPPP (Internet Dialer) beteiligt. Ebenfalls heute um 18 Uhr stellt Daniel Molkentien “KDE - als Enterprise Desktop” vor.

Nach dem Ende des KDE-World Summit “aKademy” präsentiert sich das K Desktop System in den nächsten Monaten auf diversen weiteren Messen und Kongresses - sicher auch in Ihrer Nähe.

Im Folgenden finden Sie eine Zusammenstellung der Messeauftritte des KDE-Projekts für die nächsten Monate.

Berlinux

* Wann: 22.-23.10.2004
* Ort: Berlin
* Vortrag: KDE - Der Unternehmensdesktop (Stephan Binner/22.10.2004/12:00)
* KDE-Stand: Demopoint KDE 3.3.1 bzw. HEAD und SuSe 9.2/KDE
* Weitere Infos: http://www.berlinux.de

Systems

* Wann: 18.-22.10.2004
* Ort: München
* KDE-Stand: Demopoint bei C&L/Stand A2.534
* Weitere Infos: http://www.systems-world.de

Linux-World-Expo

* Wann: 26.-28.10.2004
* Ort: Frankfurt am Main
* KDE-Stand: Halle 4.0/ Standnummer G06
* Vortrag: KDE - der integrative Unternehmensdesktop (Daniel Molkentin, 26.10.2004, 18:00)
* Weitere Infos: http://www.linuxworldexpo.de/

Practical Linux

Die Practical Linux findet in diesem Jahr unter dem Motto “Freie Software in Mittelhessen - Erfahrungen aus Schule, Verwaltung und Wirtschaft” statt.

* Wann: 30.10.2004
* Ort: Giessen
* KDE-Stand: Das KDE Edu Projekt stellt dort unter anderem die KDE-Lernprogramme vor.
* Vorträge:
- Der Behoerden-Desktop des Bundesamtes fuer Sicherheit in der Informationstechnik auf Basis Debian/ KDE3.2 (Wilhelm Dolle)
- KDE wird Terminalserver - mit NX-Turbolader für langsame Leitungen (Kurt Pfeifle)
- KDE - Der integrative Unternehmensdesktop (Daniel Molkentin)
* Weitere Infos: http://www.practical-linux.de

2. Dresdener Linux Info Tag

* Wann: 30.10.2004
* Ort: Dresden
* KDE-Stand: Besucher können die aktuellste KDE (cvs head) und die stabile Version (3.3) live testen.
* Vortrag: Jenseits der Evolution - Groupware mit KDE (Tobias König)
* Weitere Infos: http://www.linux-info-tag.de

IT-Mittelstandstage

Auf den IT-Mittelstandstagen dreht sich alles um Lösungen für und in kleinen und mittelständische Unternehmen.

* Wann: 23.-26.11.2004
* Ort: Hamburg/ Messehallen
* Weitere Infos: http://www.hamburg-messe.de/IT-M/IT-M_de/start_main.htm

Chaos Communication Congress

Unter dem Motto “The Usual Suspects” werden aktuelle technologische Entwicklungen und Forschungstrends sowie deren Auswirkungen in der Gesellschaft diskutiert.

* Wann: 27.-29.12.2004
* Ort: Berlin
* Weitere Infos: http://www.ccc.de/congress/2004/cfp.de.html

Aktuelle Ankündigungen weiterer KDE-Messeauftritte finden Sie auch unter

http://www.kde.org oder http://www.kde.de.

Multimedia-Anwendungen zählen seit langem zu den Standards einer leistungsfähigen Desktop-Umgebung. KDE bietet mit amaroK eine solche Anwendung, die das Abspielen von Video- und Audiodateien ermöglicht. Mittlerweile in der Version 1.1 verfügbar, bietet amaroK ein breites Spektrum an Features und vereint Benutzerfreundlichkeit mit großem technischen Avantgarde.

amaroK ist vollständig in das KDE-System integriert. Die implemenierte Dateiverwaltung erlaubt es den Anwendern, Audio- und Videofiles nach verschiedenen Kriterien (Künstlern, Titeln etc.) zu gruppieren. Zudem zeichnet sich amaroK durch seine Engine-Unabhängigkeit aus. Die
Anwendung kann sowohl mit dem GStreamer als auch Xine betrieben werden. Darüber hinaus wird auch das Media Application System (MAS) vollständig unterstützt. Der Stream-Support macht die Nutzung von Live-Stream und Internet-Radio-Angeboten so leicht wie nie zuvor. Als weiteren Höhepunkt haben die amaroK-Entwickler den Album-Cover-Support implementiert -
Cover konnen nun automatisch aus dem Internet geladen werden. Für Nutzer, die ein Multimedia-Keyboard verwenden, besteht die Möglichkeit, die entsprechenden Tasten (Play, Pause, Lautstärke ect.) mittels KHotkey für amaroK Funktionen zu definieren.

Dies sind nur einige der Funktionen, die den Anwendern von amaroK zur Verfügung stehen und es zu einem der komfortabelsten Multimedia-Werkzeug unter Linux machen. Eine umfangreiche Dokumentation von amaroK findet sich auf http://amarok.kde.org/ sowie http://www.kde.org.

Krita, vormals bekannt als Krayon bzw. KImageShop, steht nun als neue Testversion bereit. Das Projekt wurde bereits 1999 ins Leben gerufen, ist bisher jedoch nicht in KOffice integriert. Mit Krita steht nun ein Bildbearbeitungsprogramm unter KDE zur Verfügung, das weitaus ambitionierter als KPaint erscheint. Langfristig wird die standardmäßige Integration von Krita in die KOffice-Suite angestrebt. Die “Vorpremiere” der Testversion stellt den ersten Schritt aus dem Nischendasein dar, denn bisher griffen vornehmlich experimentierfreudige KDE-Nutzer auf Krita zuück,

Auch wenn Krita in der Ähnlichkeiten zur Struktur von Gimp aufweist, so wird doch schnell deutlich, dass dem Projekt durchaus ein eigener Platz in der “KDE-Welt” zukommt. Krita ist Alternative, nicht Kopie von Gimp. Einer der größten Vorzüge von Krita liegt im charakteristischen Look’n'Feel der KDE-Applikationen. Da es sich um ein originäres
KDE-Projekt handelt, lässt es sich technisch optimal in die Desktop-Umgebung integrieren.

Doch was Krita insbesondere auszeichnet und es als GIMP-Alternative interessant macht: Krita ermöglicht die äußerst komfortable Bildbearbeitung unter anderem durch Werkzeuge wie Imagefilter, Kurven- und Skalierungselemente u.a.. Dem Anwender stehen damit alle für eine
effektiven Bildbearbeitung notwendigen Werkzeuge zur Verfügung.

Wer den Mozilla-Webbrowser unter KDE verwenden wollte, konnte dies stets ohne Einschränkungen tun, obwohl er bislang nicht fest in die Plattform integriert war - das soll sich nun ändern. Auf der aKademy 2004 ergriffen die KDE-Entwickler Lars Knoll und Zack Rusin die Initiative und trieben die vollständige Integration des Mozilla-Browsers als tatsächliche KDE-Appplikation voran. Nach nur vier Tagen intensiver Arbeit präsentierten sie den ersten funktionierenden Qt-Port von Gecko.

Gecko ist die so genannte HTML-Rendering-Engine, auf der Mozilla basiert. Das Programm-Modul wird genutzt, um HTML- und CSS-Dateien einzulesen und diese schließlich als formatierte Texte, Grafiken oder Animationen darzustellen. Das Pendant zu Gecko ist KHTML, die KDE-eigene Rendering-Engine. Der Nutzer kann nunmehr zwischen beiden Alternativen
wählen und Gecko als Standard-HTML-Engine unter KDE nutzen; in diesem Fall verwenden alle KDE-Anwendungen Gecko als Standard-Engine. Sowohl das KDE-Team als auch die Mozilla-Foundation begrüßen die Implementation Mozillas in KDE gleichermaßen und unterstützen das Projekt uneingeschränkt. Lars Knoll, Mitglied im KHTML-Projekt und mit
federführend bei der Mozilla- Integration betont, dass “der User in jedem Fall das Beste aus beiden Welten bekommt.”

Die Portierung von Gecko birgt entscheidende Vorteile für den Endanwender. Der Konqueror kann als ursprüngliche KDE-Browser jetzt ebenfalls mit dem Gecko-Engine betrieben werden und ist somit vollständig Mozilla-kompatibel. Konqueror kann sich damit auch für die Anwender, die bisher die Mozilla-Suite bevorzugten, als interessant erweisen. Einzelne Linux-Distributionen werden mit Rücksicht auf ihre Zielgruppe , Mozilla bzw. Gecko in KDE vorinstallieren.

Nicht vergessen werden darf jedoch, dass KHTML nach wie vor mehr Webbrowsern als Rendering-Engine dient, als Gecko. Trotz des “Mozilla-KDE-Projekts” wird die Entwicklung an KHTML natürlich weiter vorangetrieben und Konqueror wird auf absehbare Zeit der
KDE-Standardbrowser bleiben.

http://www.kde.de

Insgesamt 500 Teilnehmer aus der ganzen Welt waren auf der aKademy 2004 zu Gast, die vor zwei Wochen zu Ende ging. 230 Mitglieder des KDE-Teams nahmen an der Konferenz teil, darunter Entwickler, Usability und Accessability-Experten, Übersetzer, Dokumentationsschreiber und Künstler. Darüber hinaus waren etwa 270 KDE-Anwender und Mitwirkende anderer Software-Projekte, unter anderem SkoleLinux und GNOME, zu Gast. Erklärtes Ziel ist der Ausbau der Kooperation und Interoperationalität zwischen den verschiedenen Projekten.

Den Besuchern wurde ein umfangreiches Programm geboten - 65 Vorträge und Diskussionsrunden zu verschiedenen Themen, zehn ganztägige Lehrgänge, in denen das gewonnene Wissen gezielt vertieft werden konnte und zahlreiche weiteren Workshops wurden durchgeführt.

Damit ist die aKademy die bisher größten Konferenz einer einzelnen Open Source-Desktop-Umgebung. Anwesende Experten gehen davon aus, dass die Diskussionen und Ergebnisse der aKademy einen nachhaltig großen Einfluss auf die kommenden Releases führender Desktop-Distributionen für Linux und Unix haben werden.

Das Programm gliederte sich in die sechs Teile: KDE e.V.- Treffen, Entwicklerkonferenz, Unix Accessibility Forum, Usability Forum, Coding Marathon and Anwenderkonferenz.

Verschiedene Projekte und Firmen beteiligten sich am Unix Accessibility Forum (22.-23. August): das KDE Accessibility Projekt (Organisator), Trolltech (Sponsor), IBM, Sun Microsystems, BAUM Retec AG, das GNOME Accessibbiltiy Projekt, das FSG Accessibility Projekt, SUSE/Novell und das SeebyTouch Projekt und diskutierten mit körperlich beinträchtigten Anwendern notwendige technologischen Verbesserungen. Das Forum war ein großer Erfolg und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu barrierefreier Nutzung von Linux- und Unix-basierten Systemen.

Anwenderfreundlichkeit wird neben technlogischer Effizienz zunehmend wichtig für den Erfolg eines Systems. Diesbezügliche Fragen wurden vom 24. bis zum 26. August im Usability-Forum diskutiert Viele Anregungen wurden direkt umgesetzt und in den KDE Quellcode eingebaut. Andere Ideen, die von Anwendern formuliert wurden, bedürfen einer längeren Umsetzungsphase. In jedem Fall wird KDE 3.4 mit massiven Verbesserungen im Bereich Usability aufwarten.

Auch während des fünftägigen Coding Marathons gab es viele Anstöße für mögliche technologische Weiterentwicklungen und Verbesserungen. Einige davon werden sich bereits in KDE 3.4 und 4.0 wiederfinden. Die größte Aufmerksamkeit galt ohne jeden Zweifel dem FreeNX/kNX Projekt.

Highlight der Anwenderkonferenz war die Ankündigung, dass in 69 Finanzämter Niedersachsens inklusive der Hauptniederlassung in Hannover die Migration der zu Linux vorbereitet wird. 12.500 Arbeitsplätze werden demnächst mit KDE ausgestattet.

Auf http://conference2004.kde.org steht ein Audio- und Videostream von der Entwicklerkonferenz (21.-22. August) zur Verfügung. Im Wiki der aKademy sind darüber hinaus Berichte einzelner Teilnehmer hinterlegt, die ihre persönlichen Eindrücke von der aKaemy wiedergeben. Dort sind ebenfalls Fotos zu finden.

Am 29. August ist der KDE Community World Summit erfolgreich zu Ende gegangen. Genaue Zahlen und Daten zur aKademy werden noch in einer eigenen Pressemitteilung des KDE-Teams veröffentlicht. Die Debatten auf der aKademy 2004 standen natürlich insbesondere unter dem Eindruck von KDE 3.3, das im direkten Vorfeld der Veranstaltung veröffentlicht wurde.Entwickler des KDE Accessibility Projekts (KAP), GNOME Accessibility Projekts, der Free Standards Group (FSG) Accessibility Workgroup, IBM, Novell/SUSE, des See_by Touch Projekts und Trolltech diskutierten den Status quo von Barrierefreiheit und Usability sowie mögliche Strategien um die Anwenderfreundlichkeit von KDE auch zukünftig zu erhöhen.

Weitere Programmschwerpunkte waren die von Kurt Pfeifle vorgestellte FreeNX Technologie, Multimedia, OpenGroupware und das neue, verbesserte Personal Information Management (PIM) von KDE 3.3.

Klaus Knopper präsentierte im Rahmen der aKademy die neue Version KNOPPIX 3.6, die mit zahreichen neuen Features aufwartet. Die aKademy-Version verfügt erneut über eine erweiterete Harwareerkennung, FreeNX, auf das bereits oben verwiesene wurde und den NdisWrapper.

Höhepunkt am 28. August war die Präsentation weit entwickelten Pläne der niedersächsichen Finanzverwaltung, 11.700 Desktop-PCs von Solaris x86 auf Linux mit KDE zu migrieren. Dabei kommt der KDE Kiosk-Mode zum Einsatz, der Installationen mit Gruppenrichtlinien ausstattet, so dass KDE genau auf die Funktionen und Menü-Einträge reduziert werden kann, die Anwender nutzen. Schalter, an denen Nutzer nicht rumspielen sollen, können zentral verriegelt werden — einmal und nie wieder. Das Rechenzentrum der Finanzverwaltung ist für die 68 Finanzämter in Niedersachsen zuständig.

Abschluss der aKademy2004 war das Festival zum Software Freedom Day, der in dieser Form das erste Mal weltweit begangen wurde.

Pünktlich zur “aKademy” ist KDE 3.3 erschienen und wartet mit einem ganzen Paket von Verbesserungen und Neuheiten auf. Basierend auf den vorherigen Versionen sowie den Anregungen und Wünschen der Anwender, wurde zahlreiche neue Features und Applikationen entwickelt. Der Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit für KDE 3.3 lag auf dem Ausbau von Usability, Stabilität und Integration einzelner Programmteile.Verbesserungen wurden insbesondere in der Web-Suite und dem Personal Information Management (PIM) vorgenommen. Wobei letzteres zweifelsohne das Kernstück der Version 3.3 bildet.

Die einzelnen Komponenten der PIM-Suite (KOrganizer, KAdressBook, KMail, Kontact) wurden weiterentwickelt und besser aufeinander abgestimmt. Die systeminterne Kooperation der Module ist dadurch optimiert worden. Durch die Integration von Kontact in Kolab kann KDE nunmehr auch sehr produktiv als Client für verschiedene Groupware-Lösungen eingesetzt werden.

Die Funktionalität des Webbrowsers Konqueror wurde ebenfalls in verschiedene Richtungen erweitert. Mittels der neu integrierten RSS-Sidebar können jetzt Nachrichten-Schlagzeilen abgerufen werden. Außerdem wurde das sogenannte Tab-Handling vereinfacht. Das Wechseln zwischen einzelnen Tabs kann nun per Mausrad vorgenommen werden.

Intensiv gearbeitet wurde auch an dem Web-Editor Quanta. Für Web-Designer, die für ihre Arbeit überwiegend die Scriptsprache PHP verwenden und Wert auf XML-Konformität legen, ist Quanta besonders interessant. Die Stärken von Quanta liegen im Bereich Projekt-Funktionen. Neben verschiedener Upload-Profile und der CVS-Integration steht mit den “Projekt Action Events” (PAE) eine weitere Schlüsselfunktion zur Verfügung. Die PAE erlauben es Aktionen (Versenden von e-Mails, CVS- und Script-Aktionen) auszuführen, während im Hintergrund Projekte und Daten verarbeitet werden. Darüber hinaus kann mithilfe des Tools “Team-Projekt” die Zusammenarbeit mehrerer Web-Designer koordiniert werden. Mittels der beiden Komponenten Projekt-Management und Interface Personality können Aufgaben verteilt, Nutzungshierarchien angelegt und Projekte verwaltet werden.

Mit Kommander steht allen Anwendern die eigene, durchaus komplexe KDE-Applikationen erstellen wollen, jedoch keine oder wenige Programmierkenntnisse besitzen, ein effzientes und einfach zu bedienendes Werkzeug zur Verfügung. “Dahinter steckt der Gedanke, die Entwicklung von Software nicht länger einem kleinen exklusiven Klub vorzubehalten.” so Kommander-Entwickler Eric Laffoon. Das System basiert auf der visuellen Erstellung des User-Interface. Zu diesem Zweck wurde ein einfacher Funktions-Browser entwickelt, in dem Funktionen per Klick ausgewählt werden können. Die so erzeugten visuellen Schnittstellen werden mit Programmlogik versehen oder in einer beliebigen Scripsprache hinterlegt und von Kommander realisiert, ohne
einen Compiler zu benötigen.

In KDE 3.3 neu hinzugekommen sind die zwei Web-Design-Werkzeuge KImageMapEditor und KLinkStatus. Websites können damit wesentlich komfortabler gestaltet werden. Weitere Neuheiten sind KoulorPaint (Zeichenprogramm, das KPaint ablöst), KWordQuiz, KLatin, KTurtle (Lernprogramme) sowie die verbesserte Rechtschreibprüfung KSpell2. Weitere Modifikationen betreffen KHTML, dass nun auch die “Type-ahead-Suche” unterstützt und durch die bessere Integration von Kompete ein effektiveres Instant-Messaging zulässt.

Unter dem Aspekt Sicherheit und Stabilität, bleibt zu erwähnen, dass sowohl die Anti-Spam- als auch Anti-Virus-Wizards aktualisiert und ausgebaut wurden. Insgesamt wurden für KDE 3.3 rund 7000 Bugs behoben
und 2000 Anregungen von Anwendern umgesetzt.

Eine umfangreiche Zusammenstellung der Änderungen gegenüber früherer Versionen findet sich auf http://www.kde.org. Dort steht KDE 3.3, mittlerweile in 50 Sprachen verfügbar, natürlich auch zum Download
bereit.

http://www.kde.org


Video- und Audiodateien der KDE Entwicklerkonferenz online

Die Aufnahmen der KDE-Entwicklerkonferenz vom vergangenen Wochenende wurden online gestellt. Schauen Sie sich die Beiträge im freien OggVorbis Format wahlweise als Audio- oder Videodatei an.

http://ktown.kde.org/akademy/

http://conference2004.kde.org/


Interviews mit KDE-Entwicklern

In den letzten Tagen erschienen fünf längere Interviews mit KDE Entwicklern bei Golem.de. Diese geben alle einen sehr anschaulichen Einblick in die Projekte FreeNX, Kommander, Quanta, Kontact/ KMail und
KOffice:

NX - die Revolution des Netzwerk-Computing?

Kommander - KDEs neue Geheimwaffe?

Quanta – Das bessere Dreamweaver?

KDE als Kommunikationszentrale

Wer braucht KOffice?

Im Rahmen der Users and Administrator Conference wird am 28. August der Track “Office Work with KDE” durchgeführt. Verschiedene Office-Features werden in sechs Beiträgen vorgestellt.

KOffice: The road ahead (David Faure)
Die Office-Suite KOffice ist in das KDE-Projekt integriert und wurde explizit für den K Desktop entwickelt. 1998 traten die Entwickler des Projektes an, den Anwendern eine leicht zu bedienende, leistungsfähige Freie Office-Suite zu bieten. Die zahlreichen Applikationen und Werkzeuge von KOffice gewährleisten eine umfassende Funktionalität für die tägliche Büroarbeit. Die aktuelle KOffice-Version 1.3.2 gehört zu den erfolgreichsten OSS-Office-Suiten. KOffice-Freunde schätzen als ganz besonderen Leckerbissen an dem Programm, dass KWord sogar PDF-Dokumente importieren und auch editieren kann.
David Faure demonstriert in seinem Beitrag, die verschiedenen in KOffice integrierten Features, wie zum Beispiel KWord (Textverarbeitung), KSpread (Tabellenkalkulation), KChart (Diagramm-Erstellung), KPresenter (Präsentations-Werkzeug) und Kexi (Datenbank-Erstellung) sowie die dahinter stehenden Technologien (u.a. Export-/Importfilter, Speicher- und Druckstandards etc.).

aKregator/syndication/RSS

RSS (Rich Site Summary) ist ein standardisiertes XML-Dateiformat, das ursprünglich für die Verbreitung von Schlagzeilen verwand wurde. Die zunehmende Beliebtheit der RSS-Feeds als Informationsschaltstelle beruht vor allem auf zwei Aspekten. Einerseits enthalten RSS nicht den gesamten Inhalt einer Website, sondern nur Metadaten, Textauszüge und Links auf die ensprechenden HTML-Seiten - der Nutzer erhält mittels RSS also zunächst eine Informationsvorschau. Andererseits kann der Anwender durch RSS-Client-Software die Herkunft der Informationen selbst bestimmen(anders als bei e-mails) und kann das Spam-Problem somit umgehen.

aKregator ist der unter KDE verfügbare RSS-Reader, der die RSS-Feeds unter einer Oberfläche zusammenführt. Stanislav Karchebny stellt in seinem Vortrag den aKregator mit all seinen Features vor und beantwortet Fragen zu dessen Benutzung.

Scribus and KDE: Real World Publication Production

Mit Scribus steht den KDE-Anwendern ein effizientes Desktop-Publishing-Werkzeug (DTP) zur Verfügung (aktuelle Version: Scribus 1.1.7). Es wurde mit Qt entwickelt zunächst für Linux und andere Unix-Systeme entwickelt, integriert sich jedoch am besten ins K Desk Environment. Scribus ermöglicht unter anderem den In- und Export von PDF, EPS und SVG-Dateien/-Images und unterstützt das CMYK Farbmodell sowie das ICC-Farbmanagement. Derzeit ist Scribus in 24 Sprachen übersetzt und bietet seinen Anwendern mittels Mailing-List und IR-Chat einen umfassenden Support-Service.

Der Vortrag gibt eine Einführung in die generelle Funktionalität von Scribus und stellt darüber hinaus Möglichkeiten vor, Scribus für die Erstellung kommerzieller Zeitungen und Zeitschriften zu nutzen.

Die vollständige Auflistung der Beiträge zum Track ”’Office Work with KDE”’ unter http://conference2004.kde.org/sched-userconf.php .

Die aKademy 2004, der KDE-World-Summit, rückt näher und auch in dieser Woche an dieser Stelle der Verweis auf zwei Tracks im Rahmen der verschiedenen Sub-Konferenzen.

Der Erfolg von Betriebs- und Desktop-Sytemen hängt zunehmend von deren Funktionalität im multimedialen Bereich ab. Neben den “althergebrachten” Office- und Web-Applikationen verlangen die Anwender immer häufiger auch leistungsfähige Multimedia -Werkzeuge. KDE hat diesen Trend schon länger erkannt und führt aus diesem Grund am 22. August im Rahmen der Entwicklerkonferenz auf der aKademy 2004 einen Vortrags-Track zum Thema Multimedia durch.

Namenhafte Experten konnten für die verschiedenen Vorträge gewonnen werden und führen pointiert in die verschiedenen Technologien ein. Das Programm umfasst folgende Beiträge:

* MAS in KDE (Leon Shiman)
Die plattformunabhängige MAS-Netzwerk bietet die Infrastruktur, um Medien allen Datentyps adäquat nutzen und bearbeiten zu können. Wie kann MAS optimal in KDE integriert werden und welche Funktionalitäten bietet es?

* GStreamer (Christian Fredrik Kalager Schaller, Scott Wheeler)
Das KDE-interne Multimedia-Projekt GStreamer, ein Plugin-basiertes Streaming Media Framework, wird ausführlich vorgestellt: Historie, Status quo und Zukunftsaussichten.

* Network-Integrated Multimedia Middleware (Marco Lohse, Michael
Repplinger, Philipp Slusallek)
NMM ist ein aufstebendes Freie Software-Projekt, dessen Ziel es ist, ein zu allen Desktop-Applikationen komptabiles, einheitliches Multimedia-Framework zu entwickeln.

Detaillierte Informationen zum Programm gibt es unter
http://conference2004.kde.org/sched-devconf.php.

Darüber hinaus findet im Rahmen der User-Conference am 29. August ein Track zu Groupware and Collaboration statt. Angesprochen werden die Themen

* Kolab, a Secure and Scalable Free Groupware Solution (Martin Konold)
Kolab verbindet etablierte Technologien von Apache, ProFDPd, Postfix, OpenLDAP, KOrganizer und KMail zu einem umfassenden Groupware-Tool. Kolab wurde in der ersten Version vom Bundesamt für IT-Sicherheit in
Auftrag gegeben, um eine freie Groupware-Lösung für den Behördenbereich zu entwickeln. Derzeit wird an intensiv einer Weiterentwicklung der Software gearbeitet

* The power of Kontact(s) (Daniel Molkentien)
Kontac(s), die KDE-eigene Groupware-Anwendung, die sowohl Kolab als auch eGroupware unterstützt, wird vorgestellt.

* KMail (Till Adam, Ingo Klöcker)
Welche Funktionen bietet das populäre KDE-Mailprogramm KMail und wie wird es optimal genutzt?

http://conference2004.kde.org/sched-userconf.php

Zwei Foren auf der aKademy, dem KDE Community World Summit, thematisieren am 22. und 23. August die verschiedenen Aspekte barrierefreier Nutzung von GNU/Linux-Systemen im Allgemeinen und KDE im Besonderen.

Im “Unix Accessibility Forum” thematisiert die besonderen Bedürfnisse behinderter PC-Anwender. Diese sollen bei der Softwareentwicklung künftig stärker berücksichtigt werden.
Softwareentwickler, Vertreter der IT-Herstellungs- und Vertriebsbranche (IBM, Sun, Novell, SUSE, BAUM-Retec) sowie behinderte Menschen kommen zu diesem Zweck im Forum zusammen, um mögliche Strategien intensiv und vielseitig zu diskutieren. An dem Forum beteiligen sich unter anderem die “Accessibility Projekte” von GNOME und KDE sowie die FSG Accessibility Workgroup. Gesponsort wird das Forum von der Firma Trolltech.

Das zweitägige Programm beginnt am Sonntag mit:

* Opening Talk: Desktop Accessibility for Hackers
Aaron M Leventhal/IBM (13.00)
* The State of Unix Accessibility
Peter Korn/Sun Microsystems Accessibility Architect (14.00)
* Making Qt/KDE Applications Accessible
Harald Fernengel/Trolltech, KDE Accessibility Project (15.30).

Ausgehend von den Input-Referate zur “Zugangsoffenheit” von Unix, beraten die Teilnehmer am Montag in weiteren Vorträgen, Präsentationen, Podiumsdiskussionen und offenen Gesprächsrunden gemeinsam über künftige Schritte.

Vollständiges Programm des Unix Accessibilty Forum und weitere Informationen zu den Partnern unter http://accessibility.kde.org/forum/.

Einfache und übersichtliche Anwendungsstandards sind elementar, um den Erfolg Freier Software auch zukünftig zu sichern. Das Thema “Anwenderfreundliche Software” wird im “Usability Forum” umfassend
behandelt. Das Forum gliedert sich in vier Teile.

1. Vorträge: Vorstellung von Methoden, Arbeitsabläufe und Beispiele, wie ambitionierte Softwareentwicklung und maximale Benutzerfreundlichkeit effektiv verknüpft werden können.

2. “Usability Lab”: Wie nutzerfreundlich ist KDE tatsächlich? Wie nutzen Anwender die verschiedenen KDE-Applikationen? Gespräche und Software-Test mit “normalen” Anwendern helfen herauszufinden, welche
Erwartungen sie an eine “gute” Software haben.

3. Runder Tisch: Wie kann sich Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Usability-Experten optimal gestalten? Wie effizient sind bestehende Instrumente, wie z.B. Mailinglisten, Leitlinien und Formvorgaben? Die strategische Verknüpfung von Softwareentwicklung und Anwenderfreundlichkeit sind Diskussionsthemen im Workshop.

4. “Playground”: Dieser Part ist Bindeglied zum Coding-Marathon. Intention ist es, dass Entwickler bei Fragen zur Usability, die während des Programmierens auftauchen, sich direkt an die anwesenden Experten wenden und gemeinsam nach Lösungen suchen können.

Zum Usabilty-Forum siehe auch
http://conference2004.kde.org/usabilityforum/usability_akademy.html.

Nur noch 4 Wochen, bis sich die weltweite Gemeinde der KDE-Enthusiasten vom 21. bis zum 29. August 2004 in Ludwigsburg trifft! Einer der Höhepunkte ist der CodingMarathon. Fünf Tage gemeinsame Arbeit an der erfolgreichsten und beliebtesten Linux-Desktopoberfläche durch altgediente Programmierer, Übersetzer, Dokumentationsschreiber und Grafik-Designer legen die Grundlage künftiger Versionen. Der “KDE Community World Summit” bietet jeder Gruppe ihr eigenes Forum.

* DevConf”: KDE-Entwickler diskutieren hier Konzepte und Ideen für die Zukunft ihres Projekts. (Wochenende 21./22. August).

* “UserConf” KDE- und Linux-Anwender und -Administratoren tauschen sich direkt mit Entwicklern aus. (Wochenende 28./29. August).

* “Tutorials”: Wissen für IT-Profis vermitteln 15 kostenpflichtige, ganztägige Tutorials vermitteln aus erster Hand. Anmeldung erforderlich! (Woche 23.-27. August).

* “CodingMarathon”: Fünf Tage gemeinsame Arbeit an der erfolgreichsten und beliebtesten Linux-Desktopoberfläche durch altgediente Programmierer, Übersetzer, Dokumentationsschreiber und Grafik-Designer legen die Grundlage
künftiger Versionen. Diverse Workshops und Sub-Konferenzen (u.a. “Unix-Accessibility”, ein “Usability-Lab”, und ein Tutorial “Icons und Grafiken für KDE gestalten” gehören ebenso dazu wie Einführungen
für KDE-Neulinge, die künftig beim Übersetzen, beim Dokumentations-Schreiben oder bei Pressearbeit und Promotion mithelfen wollen. (Woche 23.-27. August).

Mehr Einzelheiten zum Programm unter http://conference2004.kde.org/ .

Registrierung (kostenlose Programmteile ebenso wie die Tutorials) unter
http://conference2004.kde.org/registration.php .

In 5 Wochen trifft sich die weltweite Gemeinde der KDE-Enthusiasten vom 21. bis zum 29. August 2004 in Ludwigsburg. Im zugehörigen Tutorial-Programm sind noch Plätze frei! IT-Profis erwerben hier Administrator- und Expertenwissen, vermittelt von bekannten Spezialisten ihres Fachs. Wir präsentieren Ihnen die Highlights:”Knoppix selbermachen”. Klaus Knopper gewährt Einblick in die Geheimnisse seiner Erfolgsdistribution. Sie wollen Knoppix an eigene Bedürfnisse anpassen? Sie suchen ein originelles Werbegeschenk für die Kunden ihrer Firma? Sie benötigen die sichere Funktion Ihres Rechner auch bei defekter Festplatte? Sie sind einfach nur neugierig, wollen “wissen, wie’s geht”? Dieser Workshop lüftet den Schleier. (Sprache: Deutsch)

“Wege aus der Outlook-Falle”. Martin Konold geht mit Ihnen die Schritte durch, die zur erfolgreichen Ablösung eines bestehenden “Exchange” Groupware-Servers führen. Sie sind der vielen Spam-Mails überdrüssig?
Sie wollen endlich eine sichere, wurm- und virenfreie Firmenkommunikation per e-Mail in Ihrer Organisation einführen? Sich aus der Abhängigkeit eines grossen Softwaremonopols lösen? Der “Kolab” Server besteht aus Freier Software. Dieses Tutorial zeigt Ihnen wie Sie Kolab erfolgreich installieren und sicher betreiben — und ihn selbst für Windows-Clients vollumfänglich nutzbar machen. (Sprache: Deutsch)

“Web-Development with Quanta-Plus”. Eric Laffoon und Andras Mantia stellen das neueste Zugpferd unter den grossen KDE-Programmen vor. Quanta-Plus ist jetzt konkurrenzfähig mit (und in vielen Teilen besser als) die besten proprietären Programme für Webdesign und Homepage-Pflege. WYSIWYG HTML-Editor? Versions-Kontrollsystem? Rechtschreib-Prüfung? Kooperative Gruppenarbeit an derselben Website? Direktes “Editieren aus der Ferne”? Integrierter PHP5-Debugger? Alles da! — Dieser Tag kann selbst eingefleischte Windows-Webentwickler dazu verführen, den Umstieg auf Linux und KDE zu wagen. Der Lohn: anschliessend deutlich produktiveres und kreativeres Arbeiten… (Sprache: Englisch)

“Central Administration for Large Numbers of KDE Workstations”. Waldo Bastian führt in die neuen KDE-3.3 Powertools für die zentrale Desktop-Administration ein. In Behörden, Unternehmen und Organisationen stehen derzeit umfangreiche Linux Desktop-Migrationen an. Sie brauchen mehr Wissen über die mächtigen KDE-Bordmittel? Sie wollen Ihre IT-Helpdesks entlasten? Workstations stabiler machen? Nutzungsrechte
reglementieren? Jede Menge Zeit und Geld bei der PC-Administration sparen? Dieser Lehrgang wappnet Sie für Ihre kommenden Aufgaben. (Sprache: Englisch)

Das vollständige Tutorial-Programm finden Sie unter:

http://conference2004.kde.org/tutorials.php .

Online-Anmeldung (kostenlose Programmteile des “KDE Community World Summit” ebenso wie die Tutorials) unter

http://conference2004.kde.org/registration.php .

Die weltweite KDE-Softwareentwicklergemeinde wird sich vom 21. bis zum 29. August 2004 zur aKademy in Ludwigsburg treffen.Die weltweite KDE-Softwareentwicklergemeinde wird sich vom 21. bis zum 29. August 2004 zur aKademy in Ludwigsburg treffen.

Zu den Highlights des KDE Community World Summit gehören Tutorials zu diversen KDE- und Linux-bezogenen Themen, die eigens für professionelle KDE-Anwender und Administratoren durchgeführt werden. Klaus Knopper (LinuxTag e.V./Knoppix) wird als Trainer des Tutorials “Knoppix selbermachen und an eigene Bedürfnisse anpassen” Hintergrundkenntnisse zur selbstbootenden Linux-Distribution liefern. Martin Konold zeigt “Wege aus der Outlook-Falle: Wie man ein komplettes Unternehmen auf Kolab und Kontact umstellt”. Hier dreht sich alles um den freien Groupware Server Kolab und den passenden KDE-Client Kontact. John H. Terpstra vom Samba Team wird als Referent in englischsprachigen Tutorials “Samba 3″ und “OpenLDAP” ausgiebig behandeln.

Die Teilnahme an den insgesamt 15 Lehrgängen ist kostenpflichtig und an eine vorherige Anmeldung gebunden. Zusätzlich wird es im Rahmen der aKademy-Woche verschiedene Subkonferenzen für Entwickler und Nutzer geben.

http://conference2004.kde.org

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Ein gemeinsames Task-Force Team von KDE und Knoppix Entwicklern hat auf dem LinuxTag 2004 den FreeNXServer und den kNX Client vorgestellt.Ein gemeinsames Task-Force Team von KDE und Knoppix Entwicklern hat auf dem LinuxTag 2004 den FreeNXServer und den kNX Client vorgestellt. Die NX Technologie ermöglicht es, trotz langsamer Leitungen höchst effiziente Verbindungen zu Terminal- & Applikations-Servern aufzubauen. Die stehen aber unter der GPL und werden derzeit als Freie Software in KDE eingebaut. Die NX-Technologien verwenden drei Techniken, um die Geschwindigkeit seiner Sessions zu starten. Der normale X-Verkehr wird in effizienter Weise komprimiert, bereits übertragende Dateien werden gecacht, d.h. ein intelligenter Mechnanismus zum Speichern und Wiederverwenden wird verwand und die zeitraubenden X “round trips” wurden drastisch, auf beinahe Null reduziert.

Daneben ermöglicht NX es dem Nutzer, sich von aktuell laufenden Sessions auf dem Terminal und Applikation-Server zu trennen und sich wiederzuverbinden. Auch Verbindungen, die durch Netzwerkprobleme getrennt wurden, können leicht wieder aufgebaut werden. NX-Technologien sind also sowohl für Thin Client Architekturen aber auch für mobile computing interessant.

“KDE wird Terminalserver - mit NX-Turbolader für langsame Leitungen” unter diesem Motto stellten Fabian Franz und Kurt Pfeifle in einem gemeinsamen Vortrag die NX-Technologie auf dem LinuxTag 2004 vor. Fabian Franz vom Knoppix-Team ist die treibende Kraft hinter dem FreeNX Server. Der kNX Client wird von Joseph Wenninger entwickelt. Gian Filippo Pinzari von NoMachine, übernimmt die Entwicklung der GPLed Bibliotheken, auf die der FreeNX Server zurückgreift. Sowohl FreeNX Client als auch FreeNX Server werden in Kürze auf Kalyxo.org verfügbar sein. Mehr Informationen zum Thema auf http://dot.kde.org/.

Das KDE-Projekt ist mit einem grossen Team auf dem LinuxTag in Karlsruhe präsent. Verschiedene Präsentationen und Workshops führen in KDE und seine Programme ein oder helfen, vorhandene Kenntnisse zu vertiefen

Am grossen KDE-Stand können KDE-Nutzer und Interessierte die neuesten KDE-Programme sehen, Fragen stellen und mit den Entwicklern diskutieren. KDE Entwickler werden in mehr als einem Dutzend KDE-relevante Themenblöcke die Zielgruppen Benutzer und Entwickler ansprechen. Der primäre Focus des KDE-Projektes liegt dieses Jahr bei Themen wie “KDE - Der integrative Desktop”, “KDE auf Unternehmensrechnern und Thin-Clients”, “KDE PIM / Kontakt — Groupware unter Linux”, “KDevelop und QT-Forum”, “KDE EDU — Schule, Wissenschaft und Bildung”, “KOffice — Linux im Büro”, “Nutzerfreundlichkeit” und “Erfolgreiche Migrations-Beispiele in der Öffentlichen Verwaltung.

Viele dieser Vorträge werden von renommierten KDE Entwicklern gehalten, u.a. David Faure, Fabrice Mous, Ariya Hidayat, Lucijan Busch, Ralf Nolden, Kurt Pfeifle, Daniel Molkentin, Klas Kalass, Eva Brucherseifer und Torsten Rahn.

Das KDE-Projekt lädt jeden ein, mehr als 40 Entwickler, KDE Enthusiasten, die Mitglieder von Opie und das QT-Forum Team auf dem LinuxTag zu treffen. Natürlich darf auch das Maskottchen “Konqi” nicht fehlen.

Besuchen Sie das KDE-Projekt auf dem Stand D124, sowie auf dem “Office Productivity”-Stand A102.

Das KDE-Projekt, die populärste Linux Desktop-Umgebung, wird vom 23.-27. August in Ludwigsburg den KDE Community World Summit mit dem Titel aKademy veranstalten. An allen Tagen werden Tutorials zu diversen KDE- und Linux-bezogenen Themen eigens für professionelle KDE-Anwender und Administratoren durchgeführt. Die Teilnahme an den insgesamt 15 Lehrgängen ist kostenpflichtig und an eine vorherige Anmeldung gebunden.
Zusätzlich wird es im Rahmen der aKademy-Woche verschiedene Subkonferenzen für Entwickler und Nutzer geben.

http://conference2004.kde.org/tutorials.php

Das KDE-Projekt ist neben einem Stand auch noch mit mehreren Vorträgen auf dem LinuxTag 2004 vertreten:

* KDE der freie Desktop
* Das komfortable Desktop Environment: KDE 3.2
* KDE wird Terminalserver - mit NX Turbolader für langsame LeitungenDas KDE-Projekt ist neben einem Stand auch noch mit mehreren Vorträgen auf dem LinuxTag 2004 vertreten:

KDE der freie Desktop
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26.06.2004, 16.00 - 17.00
Sprache: deutsch
Dr. Michael Meskes (credative GmbH)

Dr. Meskes stellt in seinem Vortrag die neu implementierten Features der aktuellen KDE-Version 3.2 vor und wagt darüber hinaus einen Ausblick auf die kommmenden Releases. Entscheidend für die Anwendung von Software in Unternehmen und öffentlichen Institutionen ist deren Groupware-Fähigkeit, d.h. die Möglichkeit der gleichzeitigen Anwendung durch mehrere Benutzer. Meskes bezieht in seine Ausführungen dementsprechend gerade die neuen Groupware-Potentiale von KDE 3.2 ein.

Das komfortable Desktop Environment: KDE 3.2
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26.06.2004, 17.00 - 18.00
Sprache: deutsch
Klas Kalass (KDE)

Der Vortrag skizziert überblicksartig das KDE-Projekt sowie den KDE-Desktop samt der darin enthaltenen Anwendungen und Basistechnologien. Kalass nimmt in seinen Ausführungen insbesondere Bezug auf die KDE-Version 3.2.2.

KDE wird Terminalserver - mit NX Turbolader für langsame Leitungen
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26.06.2004, 17.00 - 18.00
Sprache: deutsch
Kurt Pfeifle (Danka Deutschland GmbH & KDE & Linuxprinting.org & NX)

Hervorragende Arbeitsgeschwindigkeit trotz langsamer Leitungen - die NX-Technologie macht den Aufbau höchst effektiver Terminal- und Applikationsserver möglich. Zu diesem Zweck werden drei Komponenten
verbunden: die Komprimierung des normalen X-Verkehr, das so genannte Cachen (ein intelligenter Mechanismus zum Speichern und Wiederverwenden vorher transferierter Daten) und die drastische Reduzierung der X-round-trips. Kurt Pfeifle stellt in seinem Vortrag die NX-Technik zunächst vor und demonstriert ausführlich deren Potentiale in der Praxis, unter anderem mittels mehrerer Live-Sessions. Darüber hinaus wird der Stand der Integration der Technologie in GNOME und KDE thematisiert.

Auf dem LinuxTag 2004 in Karlsruhe wird es verschiedene Vorträge rund um KDE geben. Hier stellen wir Ihnen einige interessante Vorträge vor.Erfolgreich starten mit KDE 3.2
23.06.2004, 12:00 - 13:00,
Sprache: deutsch
Torsten Rahn (KDE-Team / Credativ GmbH)

Dass Linux inzwischen zunehmend Marktanteile und die Herzen der Anwender auf dem Desktop erobert, liegt vor allem auch an KDE. Mit dem K Desktop Environment steht Ihnen auf praktisch allen Linux-Installationen eine moderne grafische Benutzeroberfläche für Unixbetriebssysteme zur Verfügung, die intuitiv und komfortabel zu bedienen ist, seine Benutzer dabei aber nicht bevormundet. Der Vortrag wendet sich an Linux-Einsteiger und Windows-Anwender, die auf Linux umsteigen wollen. Es werden die Grundfunktionalitäten des Desktop-Environments einfach und praxisorientiert vorgestellt und Tipps zu KDE-Programmen für den Heim und Büroeinsatz gegeben. Internet-Funktionalität, Multimedia und Spiele kommen dabei ebenso zur Sprache wie Office- und Lernprogramme.

KOffice: The Road Ahead
26.06.2004, 11:00 - 12:00
Sprache: englisch
Ariya Hidayat (KDE), David Faure (KDE), Lucijan Busch (KDE)

Your way into the KDE Contributors’ Community: Join the KDE Quality Teams!
26.06.2004, 11:00 - 12:00
Sprache: englisch
Fabrice Mous (KDE-Niederlande)

You are a big KDE fan? You want to “give back” something to the community? You want to contribute to KDE’s advancement, but can’t affort to donate money? You can’t program or write code? But you’d like to draw icons, write documentation, provide translations or nail down bugs? The new “KDE Quality Teams” are paving your way into the KDE community. They offer a great way even for non-coding supporters of the KDE desktop environment to contribute. There are lots of jobs to do — choose the one you like most. Fabrice Mous from KDE/Netherlands will introduce you into the work of the KDE Quality Teams and what they have been doing so far (in their short period of existence).

Im Rahmen des aKademy Events wird am 28. August 2004 auch erstmals der internationale “Software Freedom Day” begangen und ist zweifelsohne der Veranstaltungshöhepunkt. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren freien Projekten, wird KDE diesen Tag nutzen, um auf die Systemvorteile hinzuweisen und die zunehmende Verbreitung Freier Software zu feiern. Im gleichen Zuge stehen jedoch auch kontroverse Themen, wie beispielsweise

Software-Patente auf der Agenda:

http://www.kde.org

Vom 21. bis zum 29. August 2004 wird sich die weltweite

KDE-Softwareentwicklergemeinde in Ludwigsburg treffen. Ein vorläufiges Programm steht bereits fest und wird sich in den nächsten Wochen weiter konkretisieren.

KDE ist die führende grafische Benutzeroberfläche für Linux und andere UNIX-Systeme. KDE ist eine vollständig netzwerktransparente Entwicklungsplattform. KDE bietet eine moderne, einheitliche und einfach zu benutzende Oberfläche mit vielfältigen Hilfe- und Konfigurationsmöglickeiten. KDE ist in mehr als 50 Sprachen erhältlich und besteht derzeit aus mehr als 200 Applikationen, unter anderem dem EMail-Client KMail und dem integrierten Filemanager und Webbrowser Konqueror. Die KDE-Applikationen können den individuellen Bedürfnissen leicht angepasst werden. Das KDE-Projekt ist ein Freies Softwareprojekt, das von von einer großen offenen Gruppe von Entwicklern getragen wird. Die Gruppe besteht aus ca. 1100 Software-Spezialisten, Übersetzern, Dokumentationsschreibern, Grafik-Designern und Künstlern aus aller Welt, die sich hauptsächlich in ihrer Freizeit der Schaffung Freier Software widmen. Der KDE Quellcode ist Freie Software und wird als solche unter “Freie-Software-Lizenzen” (z.B. GPL/LGPL) bereitgestellt. Somit kann jedermann nach Belieben KDE-Quellcode verwenden, studieren, verändern und verbreiten kann, solange er sich an die jeweilige Lizenz hält. Dies setzt im Besonderen voraus, daß KDE kostenfrei jedem zur Verfügung steht und dies auch in Zukunft der Fall sein wird. Das KDE 3.2 Release wurde bisher etwa eine Million mal heruntergeladen und ist Bestandteil von mehr als 15 Linux-Distributionen und Unix-Systemen.

Vom 21. bis zum 29. August 2004 wird sich die weltweite KDE-

Softwareentwicklergemeinde in Ludwigsburg treffen. Ein vorläufiges Programm steht bereits fest und wird sich in den nächsten Wochen weiter konkretisieren.

Die Veranstaltung gliedert sich in fünf,jeweils mehrtägige Module.

* KDE Developers’ and Contributors Conference (Entwicklerkonferenz) 21./22.08.

* KDE Improvement Coding Marathon (gemeinsames Programmieren) 23.-27.08.

Höhepunkt der KDE Users-and Administrator-Conference (Benutzerkonferenz) am 28./29.08, wird die Preview neu entwickelter Anwendungen sein, die später in das KDE 4.0 einfließen werden.

Des Weiteren können sich KDE-Anwender und -Administratoren in zehn Lehrgängen zu verschiedenen Inhalten fortbilden. Themen werden beispielsweise Samba, CUPS, Sicherheit von GNU/Linux, Verwaltung großer Netzwerke der Migrationsszenarien von Linux sein. Als Schulungsleiter fungieren unter anderem John H. Terpstra und Volker Lendecke (Samba-Team), Kalle Matthias Dalheimer (KDE-Projekt) und Klaus Knopper (”Knoppix” und LinuxTag e.V.).

Im Rahmen des Events wird am 28. August 2004 auch erstmals der “International Software FreedomDay” begangen und ist zweifelsohne der Veranstaltungshöhepunkt. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren freien Projekten, wird KDE diesen Tag

nutzen, um auf die Systemvorteile hinuzweisen und die zunehmende Verbreitung Freier Software zu “feiern”. Im gleichen Zuge stehen jedoch auch kontroverse Themen, wie beispielsweise Software-Patente auf der Agenda.